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Aschener Stoppelfeldrennen gestartet Perfekter Auftakt zur 39. Auflage der Kultveranstaltung in Dissen

Von Achim Köpp

Aufheulende Motoren, aufgewirbelter Ackerboden, der dank Wind aus der Richtigen Richtung nicht die vielen Zuschauer traf: Der Auftakt zur 39. Auflage der Kultveranstaltung im Dissener Ortsteil Aschen verlief nach Maß.Foto: Achim KöppAufheulende Motoren, aufgewirbelter Ackerboden, der dank Wind aus der Richtigen Richtung nicht die vielen Zuschauer traf: Der Auftakt zur 39. Auflage der Kultveranstaltung im Dissener Ortsteil Aschen verlief nach Maß.Foto: Achim Köpp

Dissen. Besser konnte der Auftakt zum 39. Aschener Stoppelfeldrennen nicht sein: Perfekte Bedingungen sowohl im und am "Ring" als auch beim Wetter - und ein Zuspruch von Motorsportfans, der neuen Rekord am Ende erwarten ließ.

Gruppe-6-Vorsitzender Ulrich Meyer zu Drewer schwelgte in höchsten Tönen - und das zu Recht. Gleich zu Beginn am Samstagmorgen glich Holger Bischofs Gelände am Kampweg südlich der A 33 unterhalb Claas einem Heerlager voller Menschen und Fahrzeuge. Und auf dem 800-Meter-Kurs neben dem Fahrerlager dröhnten die Motoren, dass man kaum sein eigenes Wort verstehen konnte.

Ein ums andere Mal wurden die Fahrer der ausgemusterten und nun eigens für das Großereignis aufgemotzten Boliden in den Vorläufen um die Kurven geschickt, um Punkte für die Endläufe zu sammeln. Dabei machten manche Fahrzeuge zuvor noch den Eindruck, als hätten sie schon zig Jahre im Stapel auf dem Autofriedhof verbracht. Das "Herz" jedoch - der Motor - war so getunt, dass Geschwindigkeiten von weit mehr als 100 km/h auf dem Rundkurs erzielt wurden. 

Staub aufwirbeln gehört dazu. Foto: Achim Köpp

Den unglaublich vielen Zuschauern gefiel das alles offensichtlich, zumal der enorm aufgewirbelte Ackerboden bei dem manches Mal böig wehendem Wind in nördliche Richtung abdriftete und ihnen nicht ins Bierglas fiel. Das Stoppelfeldrennen in Aschen ist nunmehr nach beinahe 40 Jahren offensichtlich  eine Kultveranstaltung weit über die Grenzen von Dissen-Aschen hinaus geworden. 

Sonntag, der zweite Renntag, beginnt mit einem Motorsport-Frühschoppen, bevor ab elf Uhr wieder die Motoren aufheulen, sodass nach den Endläufen ab etwa 18 Uhr die Sieger der einzelnen Klassen verkündet werden.                 


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