Mehr Jugendarbeit Diakoninnen Cornelia Poscher und Nora Rolf in Dissen eingeführt

Beim Regional-Gottesdienst in Dissen führte Superintendent Hans-Georg Meyer-ten Thoren die Diakoninnen Nora Rolf und Cornelia Poscher in ihre neuen Aufgabenfelder ein. Foto: Petra RopersBeim Regional-Gottesdienst in Dissen führte Superintendent Hans-Georg Meyer-ten Thoren die Diakoninnen Nora Rolf und Cornelia Poscher in ihre neuen Aufgabenfelder ein. Foto: Petra Ropers

Dissen. Bei einem Regional-Gottesdienst in der Dissener St. Mauritius-Kirche hat Superintendent Hans-Georg Meyer-ten Thoren die Diakoninnen Cornelia Poscher und Nora Rolf offiziell in ihre neuen Dienste eingeführt.

Ihren neuen Aufgaben widmen sich Cornelia Poscher und Nora Rolf allerdings schon seit siebeneinhalb Monaten. Für die Seniorenarbeit in der Region Süd mit den Kirchengemeinden Bad Iburg, Bad Laer-Glandorf, Bad Rothenfelde, Dissen und Hilter engagiert sich seither Diakonin Cornelia Poscher mit einer halben hauptamtlichen Stelle. Für die Jugendarbeit in der Region ist mit einer ganzen Stelle Diakonin Nora Rolf verantwortlich.

Regionaler Jugendkonvent

Mit der Ausweitung auf eine volle Diakonstelle setzte der Kirchenkreis in der Region Süd ein deutliches Zeichen für den Stellenwert der Kinder- und Jugendarbeit. „Den Gemeinden war diese Stärkung wichtig“, betonte Meyer-ten Thoren. Und sie zeigt bereits erste Früchte. So gründete sich im September ein regionaler Jugendkonvent, der in seiner Arbeit von Nora Rolf ohne Stimmrecht begleitet wird. Von den Jugendlichen selbst wird auch der erste regionale Jugendgottesdienst im Mai organisiert und gestaltet. Eine Jugendfreizeit und die Konfirmandenfahrt sind weitere Themen der Jugendarbeit in der Region.

Umstrukturierung nicht einfach

Ein hochmotiviertes Team von Ehrenamtlichen steht unterdessen Cornelia Poscher in der Seniorenarbeit zur Seite. Angedacht sind für die Senioren im laufenden Jahr neben einer Tagesfahrt zum Kirchentag auch die Aktion „Märchen auf der Diele“ und eine „Tortenschlacht im Kino“. Möglich wurde die Umstrukturierung in der Arbeit der Diakoninnen nicht zuletzt durch Stundenanteile, die von den Kirchengemeinden Hilter und Dissen für die regionale Arbeit zur Verfügung gestellt wurden.

Vor allem für diese beiden Gemeinden sei der Prozess nicht einfach gewesen, erinnerte Pastorin Angelika Schmidt als Vorsitzende des Koordinierungsausschusses in einem Grußwort. „Aber das bringt uns als Region noch mehr zusammen. Jetzt sind wir gemeinsam unterwegs.“ Der Zusammenhalt in der Region und der Mut zu neuen Wegen prägte auch den Gottesdienst selbst, der musikalisch von der JES-Band der Kirchengemeinde Bad Laer-Glandorf und Irina Sterkel an der Orgel begleitet wurde.

Innovative Predigt

Fünf Pastoren und Pastorinnen, die gemeinsam eine Predigt halten: „Das Experiment beginnt“, läutete Bad Rothenfeldes Pastorin Gesine Jacobskötter scherzhaft die ebenso innovative wie inspirierende Neuerung ein. „Was für ein Vertrauen!?“ Der Ausspruch – wahlweise als Frage oder bewundernder Ausruf zu verstehen – aus dem ersten Buch der Könige bildete das Thema der Predigt und den Leitfaden des gesamten Gottesdienstes.

Und er soll auch über dem Dienst der Diakoninnen stehen. „Vertrauen ist wie der Mörtel zwischen zwei Steinen. Eine Verbindung, die zusammenhält“, fasste es Michaela Jannasch, Pastorin in Bad Laer-Glandorf, in Worte. Die offizielle Einführung und Segnung durch den Superintendenten bildete den Höhepunkt des Gottesdienstes. Anschließend blieb nach herzlichen Grußworten noch viel Zeit, um bei einem kleinen Imbiss in der Kirche die Gemeinschaft in der Region Süd zu genießen.


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