Pop-Revival im Haus des KuK Pop-, Beat- und Rock Revival live im KuK-Haus Dissen

Rolf A. Habben

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Begeisterte mit handgemachtem Akustik Set im vereinseigenen Haus des KuK, das Trio „Business As Ususal“, (von links) Wolfgang Ilgner, Christian Kirsch und Eddie Parfitt. Foto: Rolf HabbenBegeisterte mit handgemachtem Akustik Set im vereinseigenen Haus des KuK, das Trio „Business As Ususal“, (von links) Wolfgang Ilgner, Christian Kirsch und Eddie Parfitt. Foto: Rolf Habben

Dissen. Ein Heimspiel hatte das Trio „Business As Usual“ im Haus des KuK SOL in Dissen bei seiner Reise durch die Pop-Geschichte .

Die Hausband reiste  in der vereinseigenen schmucken Spielstätte des Kunst- und Kulturvereins (KuK) SOL  durch drei Dekaden der Pop-Geschichte des letzten Jahrhunderts. Die Band eröffnete mit ihrem Konzert damit die diesjährige Musiksaison des KuK SOL. Das sei sozusagen ihr Neujahrskonzert, begrüßte Bandleader und Gitarrist Wolfgang Ilgner das volle Haus.

Spielfreude

Business as usual klingt irgendwie unaufgeregt. Zugegeben, das sympathische Trio mit Wolfgang Ilgner an der Acoustic-Gitarre und Gesang, Eddie Parfitt, Gesang und am E-Bass sowie Christian Kirsch mit Gesang und Percussion, ist eine reine Amateurband. Was aber Spielfreude, Einstellung und Liebe zu längst vergangenen Musikdekaden des letzten Jahrhunderts anbelangt, darf man durchaus schon als professionelles Engagement wahrnehmen. Hobbymusiker aus Spaß an der Freude sind sie seit Jahrzehnten allemal, Vollblutmusiker dennoch aber auch.

„Business As Usual“, kurz BAU, bringt nämlich mehr als 100 Jahre musikalische Erfahrung auf die Bühne. Bassgitarrist Parfitt und Gitarrist Ilgner sind langjährige Mitglieder der „King Creoles“, Kirsch verstärkt als Drummer „Southern Streamline“. Und sie leben die von ihnen bevorzugte Musik, das war ihnen während ihres Auftritts knappe drei Stunden auch durchgängig anzumerken. Und das sind unsterbliche Oldies aus der Hochzeit der Pop-Musik. Die Besucher kamen volle drei Stunden auf ihre Kosten, waren sie doch selbst mit eben jener Musik aufgewachsen. Dabei platzte das Vereinsheim des KuK mal wieder aus allen Nähten, dagegen konnten auch die „Needles and Pins“ der Searchers nichts ausrichten.

Handgemachte Musik

Die drei Musiker ließen bekannte, unvergängliche und unsterbliche Hits des Rock´n´Roll aus den 50er, über die Beatmusik und Flower-Power-Songs der 60er, bis hin zu den Rock-und Pop-Klassikern der 70er Jahre wieder aufleben.Die Band begeisterte mit ihrer handgemachten Musik, fernab jeglichen technischen Schnick-Schnacks. Im Gepäck hatte sie Songs von den Beatles, Stones, Searchers, CCR, Fats Domino, Roy Orbison, Eric Clapton, Bob Dylan und natürlich auch von Elvis the Pelvis neben etlichen anderen Musikern aus längst vergessen geglaubter Zeit.

 „Business As Usual“ interpretieren ihre Lieblingsstücke auf Ihre Art, akustisch angenehm temperiert, mal mehrstimmig als Trio, mal Solo. Parfitt mit seinem markanten Timbre gab im Triple Jonny Cashs in „Ring of fire“, „I walk the line“ und „Folsom Prison“ als Medley dessen tiefen Bass beeindruckend hautnah wieder. Kirsch sorgte mit offenen Händen oder Besen am Cajon, an den Bongos und mit Shaker für das rhythmische Korsett, während Ilgner mit seinen Soli in den damals typischen instrumentalen Mittelteilen der Songs zu überzeugen wusste.

Ab Mai draußen

Mit der Formation „Alacoustic“ eröffnet der KuK am 16. Mai seine beliebte Reihe „Musik im Garten“, die sich mit „Call-n-Response“ im Monatsrhythmus bis in den September hinzieht.


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