Deftige Brotzeit zum Dank Stadt Dissen ehrt engagierte Mitbürger

Meine Nachrichten

Um das Thema Dissen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Dissener Brotzeit bot den passenden Rahmen für die Ehrung verdienter Bürger: Stellvertretender Bürgermeister Derk van Berkum, DRK-Bereitschaftsleiter Jens Bollmann, TSG-Vorsitzender Franz Pepinghege, stellvertretender Bürgermeister Heiner Prell und Bürgermeister Hartmut Nümann (von links). Foto: Petra RopersDie Dissener Brotzeit bot den passenden Rahmen für die Ehrung verdienter Bürger: Stellvertretender Bürgermeister Derk van Berkum, DRK-Bereitschaftsleiter Jens Bollmann, TSG-Vorsitzender Franz Pepinghege, stellvertretender Bürgermeister Heiner Prell und Bürgermeister Hartmut Nümann (von links). Foto: Petra Ropers

Dissen. Die Dissener Brotzeit in Roterts Alter Brennerei bot die stilvolle Kulisse, um verdienten Bürgern Dank zu sagen. Ausgezeichnet wurden Franz Pepinghege, Jens Bollmann und das Team des Second-Hand-Ladens.

Zum siebten Mal sprach die Stadt Dissen am Freitag ihre Einladung zur Brotzeit aus. Die Resonanz auf die Veranstaltung im historischen Ambiente der alten Brennerei ist groß: Über 170 Besucher nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und jenen Bürgern zu danken, die sich über Jahre hinweg ehrenamtlich engagiert haben. Zum dezent rockigen Sound der Band „Business as usual“ mit Wolfgang Ilgner, Eddie Parfitt und Christian Kirsch ließen sie sich zunächst eine deftige Brotzeit schmecken.

Der stellvertretende Bürgermeister Heiner Prell lüftete anschließend das Geheimnis der ersten Ehrung. Sie galt einem Mann, dessen Name wie kaum ein anderer mit der TSG Dissen verbunden ist: Franz Pepinghege – seit seinem ersten Sportabzeichen nach Prells Worten „TSG-infiziert“ – engagiert sich seit 21 Jahren als Vorsitzender des größten Dissener Vereins. Kompetenz, Leidenschaft, Sportsgeist und das unverzichtbare „robuste Nervenkostüm“ bescheinigte ihm der Laudator.


Den 15 Damen der CDU-Frauenunion, die sich im Second-Hand-Laden engagieren, dankte die Stadt im Rahmen der Brotzeit für ihren Einsatz. Foto: Petra Ropers


Ausgleich zum Ehrenamt

Diese Eigenschaften bewies Pepinghege unter anderem bei der Realisierung des Kunstrasenplatzes, die mit schlaflosen Nächten und unzähligen Formalitäten verbunden war. Und auch beim Festwochenende zum 125-jährigen Jubiläum der TSG im August 2019 wird der Vorsitzende die Fäden kompetent in der Hand halten. Einen Ausgleich zum fordernden Ehrenamt findet er beim Segelfliegen und bei seinen Bienenvölkern.

Dass ehrenamtliches Engagement auch bei den jüngeren Generationen nicht gänzlich aus der Mode ist, beweist seit vielen Jahren Jens Bollmann. Über den siebenjährigen Ersatzdienst kam er 1995 zum DRK – damals noch Ortsverband Dissen. Für den Verpflegungszug rührte er in den großen Kesseln, fuhr mit abenteuerlichen 60 Stundenkilometern Spitze den leicht überforderten Küchenwagen zu den Einsatzstellen und übernahm schließlich die Verantwortung für die Kocheinsätze.

Erlös für soziale Zwecke

Nach Ablauf des Ersatzdienstes und der Fusion mit dem Ortsverband Bad Rothenfelde absolvierte er eine Sanitätsausbildung. Seit 2008 engagiert sich Jens Bollmann als Bereitschaftsleiter im Ortsverband. Unter seiner Leitung wurde die Bereitschaft aus- und mit seiner Unterstützung der Bereich „Sanitäter vor Ort“ aufgebaut. „Er gehört zu den wenigen Menschen, die für Probleme immer ein offenes Ohr haben“, würdigte der stellvertretende Bürgermeister Derk van Berkum sein Engagement. Und das beschränkt sich nicht auf das Ehrenamt. Denn auch als Hausmeister des Schulzentrums ist Jens Bollmann stets hilfsbereit und pragmatisch zur Stelle.

Das Team des Second-Hand-Ladens würdigte Bürgermeister Hartmut Nümann in seiner Laudatio: Im Jahre 1992 eröffnete der Laden, der in gepflegtem Ambiente gut erhaltene Kleidung zu kleinen Preisen anbietet. Und dafür engagieren sich heute Damen der CDU-Frauenunion unter der Leitung von Inhaberin Irene Klenke: „Da wird, wenn nötig, gewaschen, gebügelt, mit Preisen versehen und ansprechend zum Verkauf ausgestellt“, beschrieb Nümann. Donnerstags von 15 bis 18 Uhr können die Kunden in entspannter Atmosphäre stöbern und anprobieren. Der Erlös des Second-Hand-Ladens kommt sozialen Einrichtungen und Zwecken zugute.

Die verdienten Ehrenamtlichen

Für ihren uneigennützigen Einsatz dankte der Bürgermeister Irene Klenke, Ursula Ahrendt, Anna Alterbaum, Anneliese Dettmer, Gudrun Görlich, Edeltraud Kraak, Marlene Kraak, Ursula Mausolf, Ingrid Meyer, Rosemarie Peperkorn, Dorothea Piwecki, Ingrid Roth, Gisela Schneidereit, Elisabeth Siebert und Angela Zurborg.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN