Für Grundschule und Gesamtschule Rat stellt Schulen in Dissen weitere finanzielle Mittel zur Verfügung

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Das Schulzentrum in Dissen im Jahr 2015 aus der Luft. Foto: Gert WestdörpDas Schulzentrum in Dissen im Jahr 2015 aus der Luft. Foto: Gert Westdörp

Dissen. Einstimmig sprachen sich die Ratsfraktionen für weitere Investitionen in die Schullandschaft aus. Der Grundschule werden Mittel für bauliche Veränderung und Möbel, der Hermann-Frye-Gesamtschule für Spielmaterialien, ein Begabtenkonzept und Aufstockung von Lernmaterial zur Verfügung gestellt.

„Wir wollen das für unsere Schüler tun und dafür, dass unsere Schulen weiter vorangebracht werden“, äußerte sich Stefanie Hörning, die als einzige Rednerin zu den schulischen Veränderungen sprach. Ohne in eine Diskussion einzusteigen verabschiedeten die Ratsmitglieder die von der Verwaltung vorbereiteten Beschlüsse ohne Gegenstimme.

Akustik soll verbessert werden

Für die fortlaufenden Arbeiten zur Verbesserung der Akustik in den Räumen werden der Grundschule 6500 Euro zur Verfügung gestellt. Mit den Arbeiten an der Akustikdämmung ist bereits vor Jahren begonnen worden, auch in diesem Jahr wurde wieder ein Klassenraum fertiggestellt. Derzeit besuchen 48 Schüler mit festgestelltem Unterstützungsbedarf die Schule, einige mit den Schwerpunkten Hörschädigung und geistige Entwicklung, für die eine ruhige Lernatmosphäre geschaffen wird.

Die Verwaltung geht davon aus, dass der finanziellen Aufwendung voraussichtlich Einnahmen von etwa 25000 Euro aus Landesmitteln für die Einführung der inklusiven Schule gegenüberstehen. Gleiches gilt für die Möblierung, für die der Schule weitere 9000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Fünf Räume sollen neues Mobiliar erhalten, ebenso einige Lerninseln auf den Fluren, die für Einzel- und Gruppenarbeiten geschaffen werden sollen.

Begabtenkonzept

Für die Hermann-Frye-Gesamtschule bewilligte der Rat 1000 Euro für die Aufstockung der naturwissenschaftlichen Materialien. Hintergrund ist die Einrichtung eines Begabtenkonzepts. Weitere 1100 Euro werden für die Anschaffung eines Wagens für die Aufbewahrung von Spielmaterialien sowie Spielutensilien bereitgestellt. Im Regelfall sind solche Unterrichtsgegenstände aus dem Schulbudget zu zahlen, dessen Höhe anhand der Schülerzahlen berechnet wird. Da in den ersten Jahren die Schülerzahlen der im vergangenen Jahr an den Start gegangenen Gesamtschule noch niedrig sein werden, ist sie auf Zuschüsse dieser Art angewiesen.


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