Klassentreffen Schöne Erinnerung vor verschlossenem Schulhoftor in Dissen

Von Achim Köpp

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Ein Besuch der früheren Klasse in dem Gebäude der alten Mittelschule war den Teilnehmern des Klassentreffens nach 50 Jahren nicht möglich. Daher das Foto in gedrängter Aufstellung vor dem  verschlossenen Schulhoftor und der Schule dahinter, wo sie so viele Jahre verbrachten. Foto: Achim KöppEin Besuch der früheren Klasse in dem Gebäude der alten Mittelschule war den Teilnehmern des Klassentreffens nach 50 Jahren nicht möglich. Daher das Foto in gedrängter Aufstellung vor dem verschlossenen Schulhoftor und der Schule dahinter, wo sie so viele Jahre verbrachten. Foto: Achim Köpp

Dissen. Was steht gern auf dem Tagesprogramm ehemaliger Pennäler, wenn sie sich 50 Jahre nach ihrer Schulentlassung zu einem Klassentreffen zusammenfinden?

Klar: Sehr oft der Besuch des Gebäudes, in dem sie viele Jahre auf den harten Schulbänken verbrachten und das sie am letzten Schultag mit dem Abgangszeugnis in der Hand verließen, um sich einer Weiterbildung, dem Erlernen eines Berufs oder dann später auch der Gründung einer Familie zu widmen.

"Treffpunkt 16 Uhr Bahnhofstraße 3"

Genau dieser Besuch stand nun für die Ehemaligen der Klasse 10 b der damaligen Mittelschule Dissen auf dem Programm, das Ingrid Schlief, Norbert Schulz und Rolf Esdar zum Jubiläumstreffen auf die Einladung gesetzt hatten. "Treffpunkt 16 Uhr Bahnhofstraße 3" stand darauf, und vor dem stattlichen Gebäude aus dem Baujahr 1898 standen 19 von ehemals 29 Schülerinnen und Schülern - allesamt heute mit 65 bis 67 Jahren im besten Rentenalter - und freuten sich über ein Wiedersehen nach so langer Zeit.

Wechselvolle Geschichte

Doch die alte Mittelschule hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Aus anfangs Rektoratsschule war im Laufe der 120 Jahre Mittelschule geworden, danach Realschule und dann Förderschule. Damit nicht genug, denn heute hält der Landkreis seine Hand über das Haus und nutzt es für andere Zwecke. So war es den zum Klassentreffen Gekommenen nicht möglich, ihre alte Klasse aufzusuchen, darin ein Foto von der Presse schießen zu lassen, noch einmal auf den Bänken Platz zu nehmen und im Übrigen dort noch einmal die alte Zeit Revue passieren zu lassen. 

Verschlossenes Schulhoftor

Foto also draußen vor dem verschlossenen Schulhoftor - und ab zum nächsten Tagesordnungspunkt: "Bummel über das Stadtfest 'Dissen skurril', das am späten Abend von dem ein oder anderen auf dem Heimweg noch zu einem Zwischenstopp genutzt wurde, um dort eventuell noch Verwandte, Freunde oder Bekannte zu treffen. Denn die meisten haben heute ihren Wohnsitz in den Orten rings um Dissen oder sogar in Clopppenburg, Verden und Braunschweig.

Erinnerungen

Dazwischen gab es jedoch wie gewohnt reichlich Gesprächsstoff beim abendlichen gemütlichen Beisammensein mit Essen im Restaurant "Plitzebramel", wo sich etliche sicher gern an den damaligen Klassenlehrer Heinrich Büsser und auch Oskar Krullmann sowie Willi Mandel vom Lehrerteam, an gemeinsame Klassenfahrten nach Hörnum, in den Harz oder als Abschlussfahrt nach Berchtesgaden sowie so manchen Streich während der Schulzeit erinnerten und ausgiebig darüber diskutierten. Auseinander ging man mit dem festen Vorsatz, das Klassentreffen zu wiederholen - wann ist noch offen.


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