Rockig, launig und kunterbunt "Dissen skurril" lockte Tausende in die Innenstadt

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Fränkisch-niedersächsische Völkerverständigung: Beim Stadtfest "Dissen skurril" sorgte das Bamberger "Kellerkommando" für beste Party-Laune auf dem Rathausplatz. Foto: Petra RopersFränkisch-niedersächsische Völkerverständigung: Beim Stadtfest "Dissen skurril" sorgte das Bamberger "Kellerkommando" für beste Party-Laune auf dem Rathausplatz. Foto: Petra Ropers

Dissen. Farbenfroh, facettenreich und in bester Festival-Laune feierte Dissen die 23. Auflage des Stadtfestes „Dissen skurril“.

Hochkarätige Stars, Live-Acts aus der Region und dazu ein kunterbuntes Bild des breiten Engagements vor Ort: Diese Mischung lockt alljährlich nicht nur die Dissener in die Innenstadt. 

Die Anziehungskraft des kultigen Stadtfestes in der Regie der Interessengemeinschaft Handel und Gewerbe (IHG) reicht längst weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Zu verdanken ist das nicht zuletzt dem Gespür des IHG-Vorsitzenden Ralf Sommermann, der als Organisator wieder für ein attraktives Bühnenprogramm sorgte.(Weiterlesen: Wie war der Auftakt?)

Dabei präsentierte sich Dissen schon am Freitagabend in bester Partystimmung. Zahlreiche Besucher strömten zur Eröffnung auf den Rathausplatz, der einmal mehr das pulsierende Herz des Stadtfestes bildete. 

Locker, launig und mit dem richtigen Gefühl beim Fassanstich gab Bürgermeister Hartmut Nümann das Startsignal für ein Fest, das am ersten Abend seinem Namen alle Ehre machte. Denn mit Bamberger Zungenschlag, schrägen Outfits und einer skurrilen Mischung aus fränkischer Volksmusik, fetten Hiphop-Beats und jazzigen Blechbläsereinlagen sorgte das „Kellerkommando“ für Furore.

Schunkeln für Völkerverständigung

Schnell verwandelte sich der Rathausplatz in eine Tanzfläche. Fans jeden Alters hakten sich unter, schunkelten für die niedersächsisch-fränkische Völkerverständigung und stimmten mit größtem Vergnügen in herrlich verrückte Refrains ein: „Was kost‘ die Welt?“ Bei „Dissen skurril“ lässt sich diese Frage des „Kellerkommandos“ ganz leicht beantworten. Denn von den schwedischen Rockern „Dead Lord“ bis zum Headliner „Floyd Reloaded“ genossen die Musikfreunde und Partyfans das gesamte Bühnenprogramm ohne Eintritt.

Doch „Dissen skurril“ lebt nicht nur von internationalen Live-Acts, sondern ebenso vom breiten Engagement der vielen Gruppen, Vereine und Institutionen. Kindergärten und Schulen, Kreismusikschule, Mauritius Gospel Singers und die Tanzgruppen des TuS Bad Rothenfelde bereicherten deshalb das Programm. 

Dazu verwandelte sich mit kreativen Ideen die Große Straße in eine bunte Budengasse. Und dabei engagierten sich viele der ehrenamtlichen Akteure zugleich für einen guten Zweck.

International und vielfältig

So drehten Olli’s Triker ihre Runden für das KiFaZ, das Familienservicebüro und die Familienlotsen der Stiftung Dissen. Die Stiftung selbst rückte bei einem Gewinnspiel für sein Generationennetzwerk das rege Vereinsleben am Ort in den Mittelpunkt. 

Muskatnüsse schätzen bei der CDU, Golfen bei den Stadtwerken Versmold oder am Stand des Heimatvereins schon jetzt den Kalender für 2019 mitnehmen: Für Abwechslung war an den vielen Ständen gesorgt. Auch kulinarisch präsentierte sich Dissen international und in bunter Vielfalt.

Die jungen Festbesucher erwartete einmal mehr eine Kinder- und Jugendmeile mit vielen kurzweiligen Aktionen. „Dissen skurril“ ist eben ein Fest für alle Generationen. Ermöglicht wird es durch viele fleißige Helfer, die sich ehrenamtlich auf und hinter der Bühne wie auch in den Ständen engagieren, durch die Sponsoren und nicht zuletzt durch die Anlieger, die bereitwillig den Trubel des Stadtfestes ertragen. Ihnen allen galt deshalb zur Eröffnung der ausdrückliche Dank des Festorganisators Ralf Sommermann.


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