Begegnungen im Rohbau Baustellenfest im neuen Gemeindezentrum Dissen lockt viele Besucher

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Wünschen sich viele Begegnungen im neuen Gemeindezentrum: Projektleiter Rainer Schlingmann, Bürgermeister Hartmut Nümann, Pastor Robert Wagner, Projektleiter Sebastian Bischof und Kita-Leiterin Silvia Lohmann (von links). Foto: Petra RopersWünschen sich viele Begegnungen im neuen Gemeindezentrum: Projektleiter Rainer Schlingmann, Bürgermeister Hartmut Nümann, Pastor Robert Wagner, Projektleiter Sebastian Bischof und Kita-Leiterin Silvia Lohmann (von links). Foto: Petra Ropers

Dissen. Ein Baustellenfest feierte die Kirchengemeinde St. Elisabeth/St. Ansgar im Rohbau des neuen Gemeindezentrums in Dissen.

„Wer will fleißige Handwerker seh’n, der muss zu St. Ansgar geh’n.“ Für den besonderen Anlass dichteten die „Chorwürmer“ der Kita St. Ansgar das bekannte Kinderlied kurzerhand um. Schließlich haben sie die Arbeiten am neuen Gemeindezentrum samt Kindergarten-Erweiterung täglich vor Augen. Am Freitag waren auch die „großen“ Gemeindemitglieder eingeladen, bei einem bunten Baustellenfest den Fortschritt zu besichtigen.

Seifenblasen begrüßten sie vor dem Kirchturm, der mit neuer Verkleidung nun den Eingang zum Gemeindezentrum markiert. Im Innern schwang sich eine Lampionkette zwischen Kabeln unter der noch unverkleideten Decke durch den Hauptraum. Bunte Informationstafeln – in Blau für den Gemeindebereich, in Orange für die Kita – veranschaulichten in jedem Raum das quirlige Leben, das schon bald im Gemeindezentrum einziehen soll.

Zentrum für alle Generationen

Einen Vorgeschmack bot das Baustellenfest, das in einer von positiver Erwartung geprägten Atmosphäre viele interessierte Besucher anlockte. „Es war nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen“, blickte Pastor Robert Wagner zurück. „Wir hatten auch schwierige Diskussionen.“ Am Ende stand ein Modell, das mit Kindergarten-Erweiterung, Kapelle und flexibel nutzbaren Räumlichkeiten alle Generationen einlädt und zusammenbringt.

„Wir möchten Gemeinde leben und gestalten“, formulierte Margret Dieckmann-Nardmann, Pastorale Mitarbeiterin der Pfarreiengemeinschaft, die Vision für das neue Zentrum. Dessen Grundsteinlegung erfolgte im April dieses Jahres – begleitet von Sturm und Gewitter. Die widrigen Wetterverhältnisse erwiesen sich im Nachhinein als durchaus positives Vorzeichen. Denn seither schritten die Arbeiten planmäßig voran.

Kapelle Mitte Dezember fertig

Und darüber freute sich am Freitag auch Dissens Bürgermeister Hartmut Nümann: „Für unsere Kleinen brauchen wir diese Räumlichkeiten“, erklärte er mit Blick auf die beiden neuen Kindergartengruppen, darunter eine, die von einer Kleingruppe dank des zusätzlichen Raumes auf 25 Kinder aufgestockt werden kann. Der Bedarf an Kitaplätzen in Dissen sei groß. Ausdrücklich begrüßte Nümann auch die Idee des Baustellenfestes: „Es ist wichtig, dass die Dissener sehen: Hier tut sich etwas.“

Tatsächlich soll die neue Kapelle bereits Mitte Dezember eingeweiht werden. Voraussichtlich Anfang dieser Woche nimmt die große Glasarbeit ihren Platz als Fenster der Kapelle ein. Seinen Regelbetrieb nimmt das Gemeindezentrum nach Plan zum Anfang des neuen Jahres auf. Dann sollen sich sämtliche Räume mit Leben und vielfältigen Begegnungen füllen. Wünsche und Anregungen sind dafür jederzeit willkommen: Die Besucher des Baustellenfestes notierten sie auf bunten Zetteln und warfen sie in die aufgestellte Wunschbox ein.


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