Flauschige Models und Sportler Junge Kaninchen präsentierten sich in Dissen

Meine Nachrichten

Um das Thema Dissen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Dissen. Langohrige Models präsentierten sich in Dissen von ihrer schönsten Seite: Zum zweiten Mal empfahl sich der Rassekaninchenzuchtverein I60 Dissen und Umgebung als Gastgeber der Kreisjugendjungtierschau mit allgemeiner Jungtierschau.

Über 150 Jungtiere von Jung- und Seniorzüchtern aus dem gesamten Kreisverband stellten sich im Untergeschoss der Hugo-Homann-Sporthalle den Blicken von Wertungsrichtern und interessierten Besuchern. „Die Wetterbedingungen in den vergangenen Wochen waren nicht gerade optimal für edle Pelzträger“, blickte Franz Hollermann, zweiter Vorsitzender des Kreisverbandes, zurück auf Tage weit jenseits der 30-Grad-Marke. Mehr aus Dissen im Netz

Bezug zu Tieren schaffen

Sein ausdrücklicher Dank galt dem ausrichtenden Verein, der mit tatkräftigem Einsatz den Rahmen für die Jungtierschau schuf. Im Mittelpunkt stand dabei der Züchternachwuchs. „Es ist schön, dass es Vereine gibt, die sich engagieren, damit junge Menschen den Bezug zu Tieren finden“, erklärte Bürgermeister Hartmut Nümann als Schirmherr der Schau. Landesweit sei das Interesse der Kinder und Jugendlichen nach wie vor groß, stellte Landesjugendwartin Melanie Kleber fest.

Nicht alle Jungzüchter haben dabei Ausstellungen und Preise im Blick. Denn Kaninchen haben nicht nur Model-Qualitäten. Auch als Sportler sind sie ganz vorne dabei. Als Hürdenläufer bewiesen sie im Rahmen der zweitägigen Schau mehrfach ihr Talent beim Kanin-Hop. Die jungen Züchter edler Rassekaninchen erhalten in den Vereinen unterdessen breite Unterstützung. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. So sicherte sich der Glandorfer Jungzüchter Timo Pohlmann mit seinen Thüringern nicht nur einen Titel als Kreis-Jugend-Jungtier-Meister, sondern auch noch einen Landesverbandsehrenpreis.

Auffällige Zeichnung

Die Auszeichnung als Kreis-Jugend-Jungtier-Meister nahmen auch Mats Hengelbrock aus Melle mit Castor Rex braun entgegen, Niklas Böschemeyer aus Hunteburg mit Kleinchinchilla und Maja Lena Beckmann aus Melle mit Deilenaar, einer relativ jungen, kastanienbraunen Rasse. Die besten Tiere der Schau aus den Reihen der Jugend präsentierten Niklas Böschemeier und Mats Hengelbrock. Bei den Senioren stellte Helmut Hagedorn mit Zwergwidder widderfarbig die beste Häsin der Schau vor. Der beste Rammler war ein Roter Neuseeländer aus der Zucht von Michael Böschemeier.

Der Preis für das beste Zeichnungstier ging an Lydia Honerkamp für Englische Schecken thüringerfarbig/weiß. Die Anforderungen an die Züchter der dreifarbigen Tiere sind hoch:  Der kennzeichnende Strich auf dem Rücken muss sich gerade und bis zur Spitze der Blume durchgehend präsentieren. Die verschiedenfarbigen Punkte sollten deutlich und gleichmäßig verteilt sein. Ein schmucker Ring um die Augen und eine schmetterlingsförmige Zeichnung um die Nase: Die munteren Gesellen sind ein echter Blickfang.

Auch in Seniorenheimen

Und sie tummelten sich zur Schau Seite an Seite mit Perlfeh, Zwergwiddern, Holländern, Lux- und Rhönkaninchen, Blauen Wienern und mehr. „Wir möchten die Öffentlichkeit mit den Tieren in Kontakt bringen“, betonte der zweite Vorsitzende des Kreisverbandes. Und in diesem Ansinnen beschränkt sich der Verband nicht auf die verschiedenen Schauen. Denn in so manchem Kindergarten sind Kaninchen bereits gern gesehene Gäste. Und auch in Seniorenheimen sind sie nach Hollermanns Erfahrung mehr als willkommen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN