Mensch und Industrie im Bild Kreative Beiträge zum Wettbewerb von IAV und IHK

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Dissen. „Mensch und Industrie“ lautete das Thema des diesjährigen Fotowettbewerbs für Auszubildende aus Industrieunternehmen im Osnabrücker Land, dem Emsland und der Grafschaft Bentheim. Beim „Industrie-Dialog“ in den Räumen der Firma Claas E-Systems in Dissen nahmen die Preisträger am Dienstag Urkunden und Gratulationen entgegen.

Zum vierten Mal forderten der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IAV) und die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IHK) Auszubildende dazu auf, die Industrie einmal durch die Linse einer Kamera, zu sehen. „Der Fotowettbewerb hat sich zu einem Traditionsprojekt entwickelt“, freute sich IHK-Geschäftsbereichsleiterin Anke Schweda über die stetig steigende Zahl an Einsendungen.

Aussagekräftige Motive

Fast 100 Auszubildende machten sich in ihren Ausbildungsbetrieben mit Smartphone oder Fotoapparat auf die Suche nach kreativen und aussagekräftigen Motiven. Dabei war das Thema bewusst breit gefasst: „Ziel war es, beide Komponenten ins Bild zu setzen“, beschrieb Anke Schweda. Passen Mensch und Industrie zusammen? Saskia Fröhle und Maria Dubs vom Unternehmen Hänsch Warnsysteme in Herzlake fanden darauf ein eindeutiges Ja. Ihr zweitplatzierter Beitrag zum Wettbewerb formuliert mit einem Blick in die sogenannte Balkenfertigung die enge Verbindung von moderner Technik und menschlichem Knowhow.

Ein Schweißroboter bei der Arbeit hinter der Abtrennung, davor der Mensch beim unverzichtbaren Nacharbeiten: An seiner Ausbildungsstätte bei Claas E-Systems fotografierte Samuel Janzen das Ineinandergreifen aus ungewöhnlicher Perspektive und sicherte sich so den dritten Preis. Der erste Preis des mit insgesamt 1000 Euro dotierten Wettbewerbs ging an Esther Driehaus bei der Firma Kesseböhmer in Bad Essen: „Ich wollte nicht nur die verschiedenen Berufsbilder darstellen, sondern auch die Persönlichkeiten der Auszubildenden“, erklärte die angehende Mediengestalterin. Mehr aus Dissen im Netz

Fortsetzung

„Dieser Wettbewerb ist ein schönes Instrument, um Industrie einmal anders darzustellen und zugleich die Auszubildenden zu begeistern“, betonte Anke Schweda. Auch im kommenden Jahr sollen sie deshalb – immer in Absprache mit ihrem Arbeitgeber – zum Fotoapparat greifen. Alle nötigen Informationen werden durch IHK und IAV in den Unternehmen bekanntgegeben.


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