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Autocross auf dem Acker Samstag und Sonntag Stoppelfeldrennen in Aschen

Von Petra Ropers

Beim Kampf um die Positionen fliegen die Stoppeln. Archivfoto: Moritz FrankenbergBeim Kampf um die Positionen fliegen die Stoppeln. Archivfoto: Moritz Frankenberg

Dissen. Mit geändertem Standort, schneller Streckenführung und einem spannenden Starterfeld wartet das Aschener Stoppelfeldrennen heute und morgen auf.

Am Bühlbachweg nördlich der B 68 und damit genau an der Landesgrenze fand die „Gruppe 6 Aschen“ als Veranstalter diesmal den Acker für das kultige Motorsportereignis. Sieben Hektar groß ist das Gelände, das in Hanglage auf einem Rundkurs einmal umfahren wird. Dabei wechseln scharfe Kurven mit langen Geraden, die ein hohes Tempo ermöglichen. „Bis zu 140 Stundenkilometer sind durchaus drin“, meint Ulrich Meyer zu Drewer, Vorsitzender der „Gruppe 6“ und Vorjahressieger in der offenen Klasse.

In seinem gelben Polo mit Motorradmotor geht er auch diesmal wieder an den Start – allerdings nicht in der offenen Klasse. Nach insgesamt vier Siegen stellt er sich vielmehr der Herausforderung der Eigenbauklasse. Mit ihm wechselt mit Waldemar Dick ein weiterer Fahrer mit Motorradmotor in die Klasse der schnellen Flitzer. Ziel sei es, so Meyer zu Drewer, mit der Zeit eine eigene Klasse für Spezialcrosser mit Motorradmotor zu etablieren. In der Serienklasse ist Marvin Kobus fest entschlossen, seinen Vorjahressieg zu verteidigen. Mehr aus Dissen im Netz

Dafür allerdings muss er vom Start an richtig Gas geben. Denn die Größe des Geländes ermöglicht eine Startaufstellung, die für noch mehr Spannung sorgt: Anstelle der bisherigen Aufstellung in zwei Reihen starten alle Fahrzeuge eines Rennens in einer Linie, um nebeneinander auf der Startgeraden um die Führung zu kämpfen.

Samstag ab 10 Uhr geben die Organisatoren die Bahn für die ersten Vorläufe frei. Highlight am Abend ist das Langstreckenrennen um den Kuhlenbeck-Cup. Nach der Siegerehrung gegen 20 Uhr wird bei einem Dämmerschoppen noch kräftig gefeiert.

Der Sonntag beginnt mit einem Motorsport-Frühschoppen, bevor um 11 Uhr erneut die Strecke freigegeben wird. Die Endrunden beginnen voraussichtlich gegen 15 Uhr. Von den Zuschauern sind alle Läufe bestens einzusehen. Für sie richtet die „Gruppe 6“ unmittelbar am Veranstaltungsgelände einen Parkplatz ein, der gegen die Brandgefahr gemulcht wird.

Vorsorge treffen die Organisatoren auch auf der Rennstrecke: Insgesamt 50 Fässer mit je 140.000 Liter Wasser stehen bereit, damit der Boden befahrbar bleibt. Trinkwasser wird dafür bewusst nicht verwendet: Um die Wasserressourcen zu schonen, greift die „Gruppe 6“ auf geklärtes Wasser aus der Kläranlage zurück. Natürlich ist zum Stoppelfeldrennen auch an die jungen Besucher gedacht: Für sie wird eine riesige Hüpfburg aufgebaut. Und Bauer Bernd kommt mit seinen „Fliegenden Teppich“.

Der gesamte Erlös des Rennwochenendes geht zu den Dissener Kindergärten und der katholischen Jugend.


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