50 Anmeldungen aus der Stadt Gesamtschule Dissen beantragt 4000 Euro für Musikkurs

Von Horst Troiza

Das Gymnasium Bad Iburg hat schon gute Erfahrungen mit seiner Bläserausbildung, im Bild die Posaunen und Saxophone der Bigband. Jetzt will die IGS in Dissen auch eine Bläserklasse gründen. Archivfoto: Rolf HabbenDas Gymnasium Bad Iburg hat schon gute Erfahrungen mit seiner Bläserausbildung, im Bild die Posaunen und Saxophone der Bigband. Jetzt will die IGS in Dissen auch eine Bläserklasse gründen. Archivfoto: Rolf Habben

Dissen. Im Schulausschuss wurde der Antrag der Hermann-Freye-Gesamtschule über einen Zuschuss von 4000 Euro für den Ankauf von Musikinstrumenten ohne Einschränkung unterstützt. Wie gleichzeitig mitgeteilt wurde, haben sich von den 72 Schülern, die im nächsten Monat die Grundschule verlassen, 50 für den Besuch der IGS entschieden.

Wie die Grundschule mitgeteilt hat, werden 50 ihrer Entlassschüler nach Ende der Sommerferien die IGS in Dissen besuchen. Die Zahl der Anmeldungen aus anderen Orten wurde noch nicht mitgeteilt. Jedoch zeige sich die Akzeptanz für die neue Schulform, die erst im vergangenen Sommer mit 68 Schülern in der 5. Klasse an den Start gegangen ist.

Musikprofil

Die Schulleitung hat einen Antrag an die Stadtverwaltung mit der Bitte um einen Zuschuss in Höhe von 4000 Euro für die Anschaffung von acht Musikinstrumenten gestellt. Hintergrund ist die Einrichtung eines Musikprofils. Insgesamt sollen vier dieser Profile, eine andere Bezeichnung für die bisher bekannten Wahlpflichtkurse, für die 6. Klassen geschaffen. Schüler können dann in den Bereichen Sport, Informatik, Umwelt und Musik wählen. Mehr aus Dissen im Netz

Mit der Kreismusikschule wurde bereits ein Vorgespräch zur Einrichtung des Musikprofils geführt. Favorisiert wird ein Bläserprofil, für das über Landesmittel eine Musiklehrkraft der Kreismusikschule finanziert werden könnte. Für den Aufbau werden acht Instrumente benötigt, die an die Kursteilnehmer gegen eine Leihgebühr abgegeben werden können. Da diese Gebühren jedoch höchstens Reparatur- und Ersatzbeschaffungskosten abdecken, wurde um einen Zuschuss seitens der Stadt gebeten. Die Kreismusikschule hat dem Vernehmen nach ausgeschlossen, ihrerseits Instrumente für die Zusammenarbeit zur Verfügung stellen zu können.

Mehrwert

Die Ausschussvorsitzende Stefanie Hörning (CDU) bezeichnete das Vorhaben als „Mehrwert für die Schule“ und bat das Gremium um Zustimmung. Ebenso lobte Maren Öynhausen (UWG) „das müssen wir dringend unterstützen“ die Initiative der Schule. Ins selbe Horn stieß Marlies Penke (SPD), die betonte, dass besonders einkommensschwache Elternhäuser auf diese Weise ihren Kindern eine musikalische Ausbildung ermöglichen können.

Der Beschluss erfolgte einstimmig. Die erforderlichen Mittel stehen im laufenden nicht zur Verfügung und müssen deshalb für den ersten Nachtragshaushalt eingeplant werden.


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