Neuer Stahlmast in Arbeit Morscher Stamm – kein Maibaum in Dissen

Von Achim Köpp

Das Wetter hätte diesmal besser gepasst als 2017. Aber auf dem Rathausvorplatz in Dissen, wo sonst in den letzten Jahren im Wonnemonat ein prächtiger Maibaum mit den Zunftzeichen der örtlichen Handwerker grüßte, herrscht jetzt gähnende Leere. In zwölf Monaten soll das jedoch wieder wie zuvor sein Foto: Achim KöppDas Wetter hätte diesmal besser gepasst als 2017. Aber auf dem Rathausvorplatz in Dissen, wo sonst in den letzten Jahren im Wonnemonat ein prächtiger Maibaum mit den Zunftzeichen der örtlichen Handwerker grüßte, herrscht jetzt gähnende Leere. In zwölf Monaten soll das jedoch wieder wie zuvor sein Foto: Achim Köpp

Dissen. Die gute Nachricht: „Der Mai ist gekommen...“ - Und die Schlechte: kein Maisingen, kein Maibaum auf dem Rathausplatz in Dissen.

Da rümpft manch heimatbewusster Bürger die Nase und fragt sich, warum die hier lange gepflegte Tradition aufgegeben wurde. Des Rätsels Lösung: Der bis zum Vorjahr verwendete Baumstamm hat zu viele Jahre auf der Borke. Er entspricht nicht mehr den Sicherheitsvorschriften, sagen Stadt und auch der Männergesangverein Germania-Concordia (MGV) als Zuständige für die Veranstaltung.

Der Stamm könnte umfallen oder abbrechen und einem Menschen auf den Kopf fallen. Aber: Am 30. April 2019 soll sich wieder ein Maibaum - dann wohl aus einem stabilen Stahlrohr bestehend und unter anderem versehen mit Zunftschildern der verschiedenen in Dissen ansässigen Handwerkerinnungen - dort in die Höhe recken und im Beisein der Bevölkerung besungen werden. Aktuell habe man das Problem zu spät erkannt, und für einen neuen Maibaum sei es zu spät gewesen, sagte Ratsvorsitzender Heiner Prell. Friedhelm Mittendorf, 2. MGV-Vorsitzender, bemerkte dazu, die Sänger hätten zum Maibaum-Aufstellen im benachbarten Hilter - wo es übrigens im Jahr zuvor das gleiche Problem des fehlenden Maibaums gegeben hatte - mit ihrem Gesang zum Gelingen dort beigetragen. Mehr aus Dissen im Netz