Klassiker zum Mitsingen KuK Dissen begeistert mit kreativer Musikauswahl

Von Marius Paul

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mapa Dissen. Wer dachte Lieder wie „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens und Albert Hammonds „It Never Rains in Southern California“ passen unmöglich zusammen, der konnte sich beim Gesangsabend des Dissener Kunst und Kulturvereins (KuK)eines Besseren belehren lassen. Bei Schnittchen und kühlen Getränken kamen wieder einmal zahlreiche musikbegeisterte Menschen zusammen, um gemeinsam ein buntes Potpourri aus Klassikern der vergangenen Jahre und Jahrzehnten zum Besten zu geben.

„Seit drei Jahren gibt es den Gesangsabend in dieser Form und wir versuchen vor allem in den Wintermonaten regelmäßig eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Es ist einfach eine tolle Sache und macht immer jede Menge Spaß, weil man mittlerweile auch einen Großteil der Besucher kennt“, erklärt Wolfgang Ilgner, der zusammen mit seinem Kollegen Eddie Parfitt nicht nur für die Organisation, sondern auch für die musikalische Unterstützung an der Gitarre und dem Bass zuständig ist. Auch von lästigen Widrigkeiten lassen sich die beiden Künstler dabei nicht aufhalten: „Ich schleppe seit Tagen eine kleine Männergrippe mit mir herum, aber dieser Abend muss einfach stattfinden, weil es immer wieder schön zu sehen ist, wenn so viele Menschen gemeinsam musizieren“, verrät Parfitt.

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Bis zu 30 Lieder

Allerdings stecke man auch eine Menge Zeit und Arbeit in die Vorbereitungen einer solchen Veranstaltung, so Ilgner. Bis zu 30 Lieder werden im Vorfeld geprobt und eingeübt. Hinzu kommt das Zusammensetzen der Songtexte, damit auch garantiert jeder Besucher mitsingen kann. Laut Ilgner seien es aber Strapazen, die man gerne auf sich nehme: „Eddie und ich kennen uns schon sehr lange und wir haben auch schon oft zusammen gearbeitet. Für uns ist es immer wieder etwas Besonderes.“ Mehr aus Dissen im Netz

Dabei bestehe die kreative Musikmischung vor allem aus deutschsprachigen Stücken, da diese einfacher zu verstehen und leichter zu singen seien, so Parfitt. Die rund 40 Besucher konnten dabei zu Liedern wie „Dschinghis Khan“, „Sag mir Quando, sag mir wann“ oder „Schuld war nur der Bossa Nova“ ihr musikalisches Talent unter Beweis stellen. Einen Höhepunkt bildete außerdem die deutschsprachige Version des italienischen Klassikers „Azzurro“. „Dieses Lied haben wir das allererste Mal ausprobiert und dafür hat es wirklich gut funktioniert“, unterstrich ein begeisterter Wolfgang Ilgner.

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Drei Sessions

Insgesamt werden an einem solchen Abend drei Sessions gespielt. Die zwischenzeitlichen Pausen dienen nicht nur dazu, den Stimmbändern etwas Erholung zu gönnen, sondern bieten auch die Möglichkeit, abseits der Musik bei kleinen Häppchen ins Gespräch zu kommen. „Wir sind sehr froh, dass wir von einigen Leuten unterstützt werden, die dafür sorgen, dass die Gäste Essen und Getränke bekommen und die technische Ausrüstung funktioniert. Ansonsten wäre das Ganze in dieser Form nicht möglich“, zeigte sich Ilgner dankbar.

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