Energiegeladenes Potpourri „Jazz Connection“ begeisterte im Jazz-Club Dissen

Von Christoph Beyer

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Ihr hohes spielerisches Niveau kombinierten die einheitlich im orangenen Anzug gekleideten Musiker der Band Jazz Connection mit kleinen Showeinlagen und Choreografien. Foto: Christoph BeyerIhr hohes spielerisches Niveau kombinierten die einheitlich im orangenen Anzug gekleideten Musiker der Band Jazz Connection mit kleinen Showeinlagen und Choreografien. Foto: Christoph Beyer

cby Dissen. Gute Laune und Spielfreude par excellence brachte am Samstagabend die „Jazz Connection“ auf die Bühne des Jazz-Clubs Dissen-Bad Rothenfelde. Die sechs Herren aus den Niederlanden haben sich dem Jumpin-Jive-Stil verschrieben und glänzten mit einem abwechslungsreichen Repertoire.

Bereits die ersten Takte ließen die Verve und Lässigkeit erkennen, mit der die bestens eingespielte Formation ihren Auftritt bestreiten sollte. Ihr hohes spielerisches Niveau kombinierten die einheitlich im orangenen Anzug gekleideten Musiker mit kleinen Showeinlagen und Choreografien. Da schwangen die Beine und wirbelten die Instrumente zuweilen durch die Luft. Dabei band die Band das zahlreich erschienene Publikum immer wieder in den Konzertablauf ein, animierte zum Mitsingen und -klatschen. Den Bericht vom Januar-Konzert finden Sie hier.

Furiose Soli

Der swingende Sound zeigte sich wie aus einem Guss, wobei ausreichend Raum für Improvisationen und furiose Soli blieb. Interessante Hintergründe zu den jeweiligen Songs vermittelte Posaunist Peter van Steen, dessen schelmische Ansagen einen hohen Unterhaltungswert hatten. Ob beim hochrhythmischen „Sausage Rock“ vom 2015 erschienenen Album „Everbody get together“ oder dem entschleunigten „Cool Run Groove“, die vibrierende Energie der Niederländer brach sich in jedem Stück Bahn. Dass die Herren mit ihrem Können weltweit unterwegs sind, verwundert da kaum.

Italienisches „Dolce Vita“ verströmte das treibend dargebotene „Angelina“, das Sänger und Trompeter Jurgen Feskens gekonnt intonierte. Gelungene Gesangseinlagen bot auch der Louis-Prima-Hit „Buona Sierra Signorina.“ Scheinbar mühelos drückte die Band den zwischen den 1920er und 50er Jahren angesiedelten Stücken ihren ganz eigenen Stempel auf. Gekonnt wob sie dabei auch Blues- und Rockelemente ein. Mehr aus Dissen im Netz

Tastenzauberer

Während sich Baart Maassen am Klavier immer wieder als rasanter Tastenzauberer entpuppte, sorgte Rob Henneveld mit seinen Saxofonsoli für Begeisterung. Durchweg beeindruckend gerieten zudem die schneidigen und fein aufeinander abgestimmten Bläsereinsätze. Für den schweißtreibenden Konzertabend revanchierte sich das Publikum zum Abschluss mit anhaltendem Applaus.


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