„Es hat einfach nicht gepasst“ Pastorin Dorit Asendorf verlässt Ueffeln

Dorit Asendorf, Foto: privatDorit Asendorf, Foto: privat

Ueffeln. „Es hat einfach nicht gepasst.“ Mit diesen knappen Worten beschreibt die Ueffelner Pastorin Dorit Asendorf die Gründe, warum sie nach nicht einmal drei Jahren die St.-Marien-Gemeinde wieder verlässt. Am Sonntag wird sie sich um 15 Uhr mit einem Gottesdienst mit anschließendem Kirchkaffee von ihren Gemeindemitgliedern verabschieden.

Am 15. März tritt Pastorin Asendorf ihre neue Stelle in Lunestedt bei Bremerhaven an.

„Es ist immer schade, wenn sich ein Pfarrstelleninhaber nach so kurzer Zeit entschließt, wieder zu gehen“, kommentiert die stellvertretende Superintendentin Anke Kusche aus Fürstenau den Weggang Asendorfs, die das Amt im April 2011 nach einjähriger Vakanz übernommen hatte . Vorgänger Jürgen Loest war fast ein Vierteljahrhundert in der Gemeinde tätig.

„Sehr warm und offen“ sei sie in Ueffeln empfangen worden, hatte Dorit Asendorf kurz nach der Amtseinführung in dem nördlichen Bramscher Ortsteil gesagt und ihre Hoffnung geäußert, Verbindungen zu fördern und Kontakte zu knüpfen. In dem Gemeindebrief, in dem sich die 55-Jährige nun von ihrer Gemeinde verabschiedet, klingt eher Resignation durch. „Ich hatte gehofft, dass wir uns hier einleben würden und ich hier in meinen letzten Berufsjahren zum Segen der Gemeinde würde wirken können.“ Die Mutter von sechs Kindern, von denen vier bereits aus dem Haus sind, fährt fort: „Doch nun ist es anders gekommen. Wenn nicht zusammenwächst, was zusammenwachsen muss [...], dann ist es besser, getrennte Wege zu gehen. Mit meinem Weggang eröffnen sich sowohl für mich als auch für die Gemeinde neue Möglichkeiten – ein Neuanfang kann gemacht werden.“

Bis zur Neubesetzung übernimmt Pastorin Stefanie Wöhrle aus Achmer die Vakanzvertretung, Schuldiakon Johannes Kuhnert-Kohlmeyer betreut die Konfirmanden, die Gottesdienste werden von Laien beziehungsweise Pastoren/-innen aus der Umgebung übernommen


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