Im Heseper Familienzentrum Babysitter-Kurs in Bramsche mit 16 Teilnehmern

Von Holger Schulze

Die Teilnehmer am Babysitterkurs mit der Dozentin Kerstin Sautmann (hinten rechts). Foto: Holger SchulzeDie Teilnehmer am Babysitterkurs mit der Dozentin Kerstin Sautmann (hinten rechts). Foto: Holger Schulze

Hesepe. Es ist wirklich nicht wenig, was ein ausgebildeter Babysitter wissen sollte, bevor ihm Eltern das Wertvollste anvertrauen, ihre Kinder nämlich. All diese Kenntnisse vermittelt ein zweiteiliger Kurs, den die Stadtjugendpflege mit dem Familienbüro und dem Familienzentrum in Hesepe derzeit abhält.

Für Samstag hatten sich hierzu 14 Mädchen und zwei Jungs angemeldet. Kirsten Sautmann, Diplom-Pädagogin, war an diesem Tag für den inhaltlichen Teil verantwortlich. Fünf Themenkomplexe nahm sie mit den Nachwuchsbetreuerinnen und Betreuern im Alter ab zwölf Jahren durch. Was macht einen guten Babysitter aus?, lautete der erste Punkt des Kurses und führte zu den Kernkompetenzen Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Interesse sowie Freude im Umgang mit kleinen Kindern.

Gesunde Ernährung

„Ich kann gut mit Kindern umgehen, es gefällt mir, etwas mit ihnen zu machen“, beschrieb Jan Konnemann, einer der beiden männlichen Kursteilnehmer, seine Motivation für die Ausbildung. „Ich lerne hier, wie ich mit den Kindern umgehe, was in einem Notfall zu tun ist, aber auch etwas über eine gesunde Ernährung im Allgemeinen“, fügte der 15-Jährige an.

Ernährung stand dementsprechend auch als weiterer Punkt auf der Tagesordnung von Kirsten Sautmann. Besonders wichtig war ihr in diesem Zusammenhang die Betonung der Vorbildfunktion der Jugendlichen für die kleinen Kinder. Selbst Sprite trinken, doch Wasser ausschenken, das sollte bitte unterbleiben. Doch auch die „nette Gestaltung“ der kleinen Mahlzeiten oder die Herstellung von Obstsalaten oder Plätzchen als gemeinsame Tätigkeit mit den Kindern schlug Kirsten Sautmann den Kursteilnehmern vor.

Ein weiterer Themenkomplex war die Aufsichtspflicht. Insbesondere die Verantwortlichkeit für den Aufenthaltsort, die Warnung vor Gefahren und das Eingreifen im Notfall wurden ausgiebig besprochen.

Die Erwartungen der Eltern an die Babysitter, die kindlichen Entwicklungsstufen und zum Abschluss die Diskussion anhand von praktischen Fällen aus dem Babysitteralltag rundeten den ersten Teil der Schulung ab.

Beschäftigungsmöglichkeiten mit Kindern, kindgerecht und förderlich und natürlich mit Spaß verbunden, dies werden die Inhalte von Teil zwei der Ausbildung sein. Im Anschluss hieran erhalten die Jugendlichen ein Zertifikat und werden in die Babysitterkartei aufgenommen. Interessierte Eltern können sich bereits jetzt beim Familienbüro und der Stadtjugendpflege melden, um nach einem Babysitter zu fragen, der in ihrer Nähe wohnt. Dann kann es durchaus sein, dass ihnen Laura Bagans genannt wird, die sich vom Kurs versprach, „dass ich weiß, wie man richtig gut mit Kindern umgeht“.

Das Familienbüro im Bramscher Rathausist zu erreichen unter Telefon 05461/83-197 und 83-164; E-Mail: familienbuero@
stadt-bramsche.de.


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