Buntes Jubiläumsprogramm Firma Heytex feiert in Engter mit den Familien

Von Holger Schulze

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Dennis Kampe, vorne im weißen Hemd, war einer der Betriebsführer, hier mit einer Besuchergruppe bei den Beschichtungsmaschinen. Foto: Holger SchulzeDennis Kampe, vorne im weißen Hemd, war einer der Betriebsführer, hier mit einer Besuchergruppe bei den Beschichtungsmaschinen. Foto: Holger Schulze

Engter. Besichtigung der Produktionsstätten und ein buntes Rahmenprogramm, so empfing am Samstag zwischen 11 und 15 Uhr die Heytex GmbH die Familien ihrer Mitarbeiter. „Damit die Familienangehörigen auch einmal die Chance haben, zu sehen, wo Papa oder Mama arbeiten“, erläuterte Rolf Fricke, in der Firma der Leiter des Einkaufs, das Anliegen dieses Tages.

Bereits um 11 Uhr hatte sich eine große Besuchergruppe am Tor 7 versammelt. Unter ihnen befand sich Yvonne Vorderwösten, deren Mann im Betrieb an einer Säge steht. „Jetzt kann ich endlich mal sehen, wo er arbeitet“, begründete sie ihre Anwesenheit. Auch der 14-jährige Kai Frohwerk nutzte diese Gelegenheit. „Normalerweise eilt mein Vater von Besprechung zu Besprechung“, war das bisherige Bild des Filius vom Arbeitsalltag seines Vaters. Am Familientag jedoch bestand die Möglichkeit, auch einmal den Schreibtisch kennenzulernen.

„Das Büro meines Mannes kenne ich bereits. Aber für die Kinder ist es interessant, auch einmal die gesamte Firma zu besichtigen“, aus diesem Grund nahm Karin Kohake, deren Mann bei Heytex als „Leiter Finanzen und Controlling“ beschäftigt ist, am Familientag teil.

Dennis Kampe, Mitarbeiter im Einkauf und Betriebsratsvorsitzender, war der Erste, der an diesem Vormittag eine Gruppe durch die Produktionshallen führte. Wohin das Auge blickte, stapelten sich mächtige Materialrollen in noch größeren Regalen. Angefangen von der Schärerei, in der die Ketten für die Webstühle gerichtet werden, über die Station mit mehr als 40 Webstühlen, gelangte die Führung schließlich zu den drei haushohen Beschichtungsmaschinen, in denen die technischen Textilien unter anderem zu Planen, Zeltdächern, Sportmatten oder Ölsperren fertiggestellt werden.

Die Kassenbücher von früher, das original erste Eingangsschild aus massivem Gusseisen, der vor 100 Jahren noch Julius Heywinkel GmbH genannten Firma, aber auch einen kleinen Teil der Produkte von heute zeigte eine Ausstellung aus der Firmengeschichte ab 1913.

Verschiedene Unterhaltungsstationen sowie ein Auftritt der „Jojos“ sorgten für die Belustigung der Mitarbeiterkinder. Für das leibliche Wohl konnten der Grillwagen sowie die Eis-, die Popkorn- oder die Zuckerwattemaschine aufgesucht werden.


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