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Zweite Krippengruppe im Januar 2018 Viel Neues in der Bramscher Kita Im Sande

Von Hildegard Wekenborg-Placke | 15.12.2017, 07:50 Uhr

Viel Neues in der Kita Im Sande in der Bramscher Gartenstadt: Anfang Januar 2018 geht die zweite Krippengruppe an den Start, die „Außengruppe“ in der Grundschule Im Sande hat ihren Betrieb aufgenommen und ein neues Schienensystem erweitert die Spiel- und Tobemöglichkeiten in der Turnhalle.

Kita-Leiterin Sigrid Noffz und Siri Wolff vom Trägerverbund der Kindertagesstätten im Kirchenkreis waren bei der Vorstellung der Neuigkeiten voll des Lobes: „Die Stadt Bramsche hat wirklich keine Mühen gescheut beim Ausbau der Kita“. Wegen der großen Nachfrage nach Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren wurde ein bisheriger Gruppenraum in eine Krippe umgewandelt, inclusive Schlafraum und neuem, an das Alter der Kinder angepasstem Mobiliar und Ausstattung. Sogar die Decke wurde für einen besseren Schallschutz höher gesetzt. Anfang Januar haben hier zunächst fünf Kleinkinder ab einem Jahr Gelegenheit, sich in aller Ruhe an das Leben in der Kita zu gewöhnen. Später können gern noch Weitere dazukommen. „Wir haben noch Plätze frei“, unterstreicht Noffz. Kernöffnungszeiten der neuen Krippengruppe ist 8 bis 13 Uhr. Sonderöffnungszeiten werden von 7 bis 8 und von 13 bis 15 Uhr angeboten.

Außengruppe in der Grundschule

In einen freien Raum in der benachbarten Grundschule ist eine altersgemischte Gruppe umgezogen. „Wir haben uns im Team dafür entschieden, die Gruppe zusammen zu lassen“, sagt Noffz. Auch die Eltern hätten sich mit der Lösung einverstanden erklärt. „Wir finden die altersmäßige Durchmischung wichtig“, ergänzte sie. In der Kita Hesepe beispielsweise wird ein anderer Weg beschritten. Dort ist eine Gruppe mit „großen“, also Vorschulkindern in das Schulgebäude gezogen, um Platz für die Kleinsten zu schaffen. „Das kann man so oder so machen“, ergänzte Wolff.

Den Raum in der Grundschule findet Noffz „einfach schön“. Drei Erzieherinnen („schon wegen der Aufsichtspflicht“) betreuen hier zurzeit 17 Kinder. Die Kinder kommen zum Essen in die Kita, außerdem gibt es reichlich gegenseitige Besuche. Wenn das Wetter wieder besser ist, soll die Außengruppe noch einen eigenen Spielplatz bekommen.

Schaukeln und schwingende Röhre

Reichlich Gelegenheit überschüssige Energie abzubauen, ohne nass und dreckig zu werden, bietet schon jetzt die Tiurnhalle. Ein unter der Decke angebrachtes Schienensystem mit dem Namen „Ullewaeh“ macht es möglich, immer neue Spiel- und Turngeräte einzuhängen. Verschiedene Schaukeln, eine schwingende Röhre, flexible Tücher sind offenkundig bei den Mädchen und Jungen äußerst beliebt. Es sollen schon Kinder ihren Schlafsack gepackt haben und in der sanft schaukelnden Röhre einfach eingeschlafen sein. Die Nachmittagskinder, die bei der Vorstellung der Neuerungen dabei waren, ließen sich jedenfalls keine Sekunde lang bitten.