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Unterhaltsam im doppelten Sinne „Kultur in der Suptur“ zum dritten Mal in Bramsche

Von Sascha Knapek | 28.07.2014, 14:11 Uhr

Traditionell am letzten Wochenende vor den Sommerferien hatten Superintendent Hans Hentschel und seine Frau Hille wieder zu einem im wahrsten Sinne des Wortes „unterhaltsamen“ Abend eingeladen. Zum dritten Mal in ihrem Garten, zum dritten Mal unter dem Motto „Kultur in der Suptur“ – ein Gütesiegel, das für entspannte Gespräche und Begegnungen, und, wie Hentschel es formulierte, die mit Musik angereicherte Unterbrechung des Alltags stehe.

Zusammen mit dem stellvertretenden Leiter des Osnabrücker Kirchenamtes, Carsten Krabbenhöft, begrüßte Hans Hentschel seine Gäste mit einigen an das Märchen „Tischlein deck dich“ angelehnte Zeilen. Im Mittelpunkt des Abends stehe vor allem die „Gelegenheit, sich in der meckerfreien Zone dieses Gartens gut zu unterhalten und freundlich zu begegnen“, so der Superintendent. Gerade das Wort „unterhalten“ sei für ihn im doppelten Sinne wichtig. „Heute Abend soll man sich gut miteinander unterhalten und dabei durch die kulturellen Beiträge ebenfalls gut unterhalten werden“, präzisierte Hentschel den Antriebsgedanken hinter der Idee „Kultur in der Suptur“.

Die Hauptaufgabe der Kirche – und somit auch dieses unter anderem Namen ausgetragenen Sommerfestes – sei es, Gastfreundschaft zu leben, erläuterte der Gastgeber. „Wir sind offen, öffnen den Garten und möchten damit auch die Willkommens- und Gesprächskultur pflegen“, fügte Hans Hentschel hinzu, der in der Suptur viele hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter des Bramscher Kirchenkreises begrüßen konnte.

Für die kulturellen Aspekte des Abends sorgten neben dem „Venner Bläser-Ensemble“ vor allem die Mitglieder des Jugendchors der St.-Martin-Kirche und der neunköpfige Nachwuchschor „vox iuvenis“ . Die jungen Sängerinnen und Sänger begeisterten die Gäste im Garten der Suptur mit Stücken aus bekannten Filmen. Unter der Leitung von Eva Gronemann interpretierte man ausgewählte Sternstunden der Filmmusik wie „Singin‘ In the Rain“ oder „The Lion Sleeps Tonight“. Dass man die eigene Note der jungen Vokalkünstler dabei immer gut heraushören konnte, war einer der musikalischen Höhenpunkte in der Suptur, für den die Gäste ihre Gespräche gerne unterbrachen.