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TuS trifft auf Wilhelmshaven Bramscher Handballer stehen unter Erfolgsdruck

Von PM. | 05.12.2015, 17:33 Uhr

Das dritte Heimspiel in Folge steht am morgigen Sonntag auf dem Programm der Bramscher Landesliga-Handballer. Ab 17.15 Uhr trifft der TuS in der Realschulhalle auf die HSG Wilhelmshaven und versucht, den ersten Sieg der Heimspielserie einzufahren. Der Einsatz von Spielertrainer Christoph Müller ist fraglich.

„Wir mussten leider feststellen, dass unsere junge Truppe mit dem Druck nur sehr schwer umgehen kann“, nimmt Trainer Maik Podszuweit Bezug auf die jüngste Heimniederlage seines Teams gegen die zweite Mannschaft von Aurich.

Dabei hatte man gerade gegen diese in der Vergangenheit oft gut ausgesehen. Gleiches gilt auch für die HSG Wilhelmshaven, den Gegner vom morgigen Sonntag. Dieser ist momentan Vorletzter. „Gerade in den letzten Spielen haben sie sich aber immer teuer verkauft“, hat Podszuweit die Entwicklung der Mannschaft seines geschätzten Trainerkollegen Jörg König genau verfolgt. Die Zusammenführung von dessen Mannschaft hat einige Zeit gedauert, da lange unklar war, ob Wilhelmshaven überhaupt für die Landesliga meldet oder nicht.

„Die haben jetzt aber einige Routiniers dabei, die schon in höheren Ligen gespielt haben“, ergänzt Podszuweit. Dennoch ist er optimistisch, dass die eigene Qualität ausreicht, auch diese „abgezockte Truppe“ zu schlagen: „Wenn wir es endlich mal wieder schaffen sollten unser Potenzial über die gesamte Spieldauer abzurufen, werden wir die zwei Punkte holen.“

Die zuletzt schwachen Ergebnisse machen es dem Bramscher Übungsleiter dabei nicht einfacher. Beide Mannschaften stehen unter großem Erfolgsdruck. Nach dem Wilhelmshaven-Spiel wollen die Hasestädter dann die zurückliegenden Partien in Ruhe analysieren, um für die nachfolgenden Aufgaben bei den Spitzenteams der Liga ausreichend gewappnet zu sein.

Ihre unzweifelhafte Einsatzbereitschaft weist die größtenteils noch ziemlich junge Bramscher Truppe am heutigen Samstag zunächst beim Betreiben der beiden Buden der Handballabteilung auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt nach, bevor man diese auch im Spiel gegen die HSG sinnvoll einbringen will. Dabei ist der Einsatz von Spielertrainer Christoph Müller durch eine unerwartete Verletzung fraglich.

Es wird sich zeigen, ob sein mögliches Fehlen auf dem Feld Auswirkungen auf den Spielfluss der Hasestädter haben wird oder ob diese endlich mal wieder einen überzeugenden Auftritt vor heimischer Kulisse abliefern können.