Ein Artikel der Redaktion

Suppenwochen und Thementouren Kulinarische Tipps für Bramsche bald im Internet

Von Hildegard Wekenborg-Placke | 10.07.2014, 21:11 Uhr

Gastronomen, Stadtmarketing und städtische Öffentlichkeitsarbeit suchen den Schulterschluss. Ziel ist es, die kulinarischen Angebote der Region stärker ins Bewusstsein zu rücken. „Kulinarische Angebote sind ein wichtiger Teil der Seele und Kultur einer Region“, sagte Christiane Wagner vom Stadtmarketing bei einem Treffen aller Beteiligten im Café am Hasesee.

Erste gemeinsame Aktion nach vielen Vorgesprächen werden die Bramscher Suppen- und Eintopftage vom 7. bis 29. September sein. Als Teilnehmer stehen bislang der Amtsrichter in Malgarten, Bischof-Reddehase in Hesepe, Café Justus und Drei Eichen in Bramsche, Rothert in Engter, Schlatsburg in Schleptrup, Sostmanns Bistro in Bramsche, die Varus Deele in Kalkriese und das Wüllker Hus, ebenfalls Bramsche, fest. Ob Steckrüben-Eintopf mit Lamm, Karotten-Ingwer-Suppe, ein Kürbis-Cremesüppchen mit Balsamico und Sahnehäubchen, oder Klassiker wie Erbsen- oder Linsensuppe - der Fantasie der Gastwirte sind keine Grenzen gesetzt. Als zusätzliches Angebot sollen unter den Eintopffreunden Gutscheine für Essen zu zweit ausgelost werden „Die Suppentage beginnen, wenn das Sommerkultur-Programm vorbei ist und ergänzen damit hervorragend unseren Jahreszeitenplan“, stellt Jan Rathjen vom Stadtmarketing fest.

Informationen über die Angebote der einzelnen Häuser soll ein Flyer liefern, in erster Linie aber die Einbindung der kulinarischen Angebote in die Website der Stadt Bramsche. Unter www.bramsche.de /frischaufdentisch werden ab September unter anderem saisonale Angebote wie Spargel, Grünkohl oder eben die gesagten Eintopf- und Suppentage zu finden sein. Hier soll der hungrige Gast erfahren, wo es das Kürbissüppchen und wo den Erbeneintopf gibt, aber auch wann und wie lange die betreffenden Häuser geöffnet sind. „Die Gäste sollen wissen, wo kann ich Montag und wo am Mittwoch hingehen, wo finde ich, worauf ich gerade Appetit habe und ob ich auch ganz spontan kommen kann“, stellt sich Ulrike Fänger vom Gasthof Bischof-Reddehase vor, die auch Vorsitzende der Dehoga-Kreisgruppe ist.

Eingestellt werden sollen die Daten jeweils tagesaktuell vom Stadtmarketing. Bislang sind nur Dehoga-Betriebe an dem Angebot beteiligt. Rathjen setzt allerdings darauf, dass weitere Gastronomen dazu stoßen, wenn „frischaufdentisch“ erst etabliert ist. Auf die Dauer würden Rathjen und Fänger gern auch die „Ausgehgastronomie“ mit ins Boot holen. Für den Sommer 2015 könnte man sich vorstellen, Biergärten der Region über den Internetauftritt vorzustellen.

Weiterer Punkt auf der Liste der Bramscher Gastro-Runde steht das Thema Erlebnisgastronomie. „Wir wollen dem Bramscher Publikum anbieten, einen ganz besonderen Abend zu erleben,“ sagt Rathjen. An verschiedenen Stationen können die Teilnehmer Vorspeise, Hauptgericht und Dessert einnehmen. Kombiniert wird das kulinarische mit einem kulturellen Rahmenprogramm und exklusiven Führungen. Dabei geht es komfortabel mit dem Bus und begleitet von einem kundigen Tour-Guide von Haus zu Haus. Erste Touren sind für Anfang Februar und Anfang März geplant mit den Themenschwerpunkten Tuchmacherei und Varus. Weitere Touren sind in Planung.