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Since Jimi im Kneipenkulturprogramm Starke Rock-Party unter Palmen in Bramscher Aquarena

Von Reinhard Fanslau | 26.02.2017, 12:20 Uhr

Klasse Live-Musik, Partystimmung vom ersten Song an und ein Bierchen oder Gläschen Wein unter Palmen. All das bekamen die Besucher am Samstagabend in der „Aquarena“.

Im Rahmen des Kneipenkulturprogramms rockte dort die Rock-Cover-Band Since Jimi über zwei Stunden lang munter drauf los und räumte kräftig ab.

Start mit „Hold the line“

Es war zunächst alles so, wie es oft bei Konzerten der Originalen ist bzw. war, deren Songs Since Jimi zelebrieren. Die Band ließ die zahlreichen und erwartungsvollen Fans erst mal etwas warten, schürte die Stimmung mit Songs vom Band wie „Black Betty“ von Ram Jam, dann füllten Nebelschwaden den Raum, sphärische Keyboard-Klänge kündigten das erste Lied an und dann ertönte mit „Hold the line“ von Toto der erste von vielen Rockklassikern vergangener Jahrzehnte an diesem Abend. Schon beim zweiten Song, „Bad case of loving you“ (Original von Moon Martin, bekannt geworden durch Robert Palmer) waren die ersten Zuckungen und Tanzbewegungen im Publikum zu vernehmen. Beim letzten Beitrag vor der Pause, „Mustang Sally“ von Wilson Pickett bzw. The Commitments, kamen die Tänzer dann voll auf ihre Kosten.

So ging es mit vielen Klassikern der Rock-Geschichte nach der Pause weiter. Schon zu Beginn des Konzerts waren sich die vielen Classic-Rock-Fans einig: Since Jimi sind eine Band, die nicht perfekt ist, aber durch und durch Spaß macht. Die Mitglieder geben alles, haben selber ihren Spaß dabei und kommen sympathisch herüber. So zum Beispiel, wenn Sänger Finn Abraham von der Bühne klettert und im Publikum singt. Ebenso wenn Keyboarder Hermann Wessels, das einzig verbliebene Gründungsmitglied, auch einmal einen Song singen darf, „Road to hell“ von Chris Rea . Oder wenn Gitarrist und Sänger Kalle Töppich, als einziger Bramscher an diesem Abend der Lokalmatador, eine seiner launigen Ansagen macht.

Der Bandname spielt auf den großen Jimi Hendrix an, dessen Vorname so ganz nebenbei einer der am häufigsten falsch geschriebenen Namen sein dürfte. Dessen Stern verglühte schon 1970 durch einen tragischen Tod. Die Musik dieser Ära lebt zur Freude der Fans durch Bands wie Since Jimi weiter. Die in Bramsche kamen jedenfalls voll auf ihre Kosten. Und die Band auch. Auf ihrer Facebookseite findet sich schon kurz nach dem Konzert ein Dank-Eintrag: „Bramsche ist einfach ein geiles Pflaster. Wir kommen wieder.