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Ruderer schneiden sehr gut ab Zweitschnellster Zweier kommt aus Bramsche

Von PM. | 26.07.2014, 14:02 Uhr

Beim Bundeswettbewerb der Deutschen Ruderjugend in Rüdersdorf belegten die Ruderer vom Greselius-Gymnasium Bramsche und des TuS Bramsche hochverdient Platz zwei im Zweier und Platz acht im Einer.

Der Leichtgewichts-Mädchenzweier mit Sophia Hedemann und Anna Möller startete als Landessieger auf der 3000-Meter-Strecke mit Booten aus Minden, Rüdersdorf, München und Kassel in einer Abteilung. Aufgrund der guten Wasserarbeit und der hohen Schlagfrequenz konnten sich die beiden Mädchen knapp mit einer Sekunde Vorsprung als Siegerinnen vor dem Boot aus Minden platzieren. Mit der Zeit von 14:13 Minuten waren sie am Ende das zweitschnellste Boot des ersten Wettkampftages. In der Gesamtwertung ihres 14-Boote-Feldes lag nur der Zweier aus Marbach vor Hedemann und Möller.

Durch diese Leistung motiviert ging der Bramscher Zweier das nächste Rennen über die 1000-Meter-Strecke aggressiv an. In der ersten Streckenhälfte setzte das Boot aus Bramsche die Favoritinnen aus Marbach so sehr unter Druck, dass diese durch einen beim Rudern verursachten Materialschaden aufgeben mussten. Im weiteren Rennverlauf entwickelte sich ein Bord-an-Bord-Zweikampf mit den Gegnerinnen aus Minden um die Führung in dem Rennen der schnellsten sechs Boote. Die beiden Bramscherinnen konnten kurz vor dem Ziel die Bugspitze vorbeischieben, woraufhin die Gegnerinnen mit einem Gegenspurt konterten und die Ruderinnen beider Boote über ihre Kräfte hinaus Druck ins Wasser brachten.

In diesem packenden Zieleinlauf war am Ende das Boot aus Minden sieben Zehntel schneller als der Zweier aus Bramsche (3:58,5 Minuten). Es folgten die Boote aus Dresden, Hannover, Witten und Marbach. Für ihre Leistung wurden Sophia Hedemann und Anna Möller als zweitschnellster Zweier Deutschlands geehrt. Neben der Silbermedaille gab es für die beiden Mädchen von der Deutschen Ruderjugend auch eine Einladung zu einem Talentlehrgang nach Ratzeburg.

Bei den Jungen startete Janis Helms im Leichtgewichts-Einer in Rüdersdorf. Auf dem Kalksee kam Janis gut mit dem Wind und den Wellen zurecht und ruderte offensiv über die 3000-Meter-Strecke. Allerdings kam er an der Wendeboje etwas vom Kurs ab und verlängerte so die Strecke bei dem Wendemanöver. In seiner Abteilung platzierte sich der Bramscher hinter einem Boot aus Berlin als Zweiter vor den Einern aus Zschornewitz, Mannheim und Eilenburg. Die Zeit von 14:43 Minuten reichte für Platz acht in der Gesamtwertung (von 25 Booten). Drei Sekunden fehlten Helms für den Einzug ins A-Finale.

Angestachelt von dem knappen Ergebnis setzte Janis die geänderte Taktik im Rennen über 1000 Meter sofort um. Durch zwei Druckspurts brachte sich der Bramscher knapp in Führung des Fünf-Boote-Feldes. Auf den letzten 100 Metern musste er aber den Einer aus Hamburg im Bord-an-Bord-Zweikampf ziehen lassen, da die Kraftreserven des Gegners noch etwas höher waren. Vor den Booten aus Cottbus, Zschornewitz und Schwerin sicherte sich Janis Helms als Zweitplatzierter dieses Laufes den achten Rang der Gesamtwertung.