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Rederecht in Ausschüssen Bramscher Jugendparlament redet mit beim Stadtrat

Von Heiner Beinke | 04.12.2015, 17:55 Uhr

Die Mitglieder des neugewählten Bramscher Jugendparlamentes sollen sich so unkompliziert wie möglich aktiv an den Sitzungen der Ausschüsse des Stadtrates beteiligen können. Diesen Wunsch äußerten die Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Sport in ihrer Sitzung am Donnerstagabend.

Aus der bisherigen Arbeit des Jugendparlamentes hatten Yannik Fisse und Sophia Borgmann berichtet. Nach den ersten Sitzungen hätten sich bereits zwei konkrete Ziele herauskristallisiert: Die Instandsetzung beziehungsweise Verbesserung der Halfpipe für Skater an der Alten Webschule und die Bereitstellung einer Wiese, auf der das beliebte Zelten von Abschlussklassen stattfinden kann. Da werde es immer schwerer, einen Platz zu finden, berichtete Sophia Borgmann. Yannik Fisse ergänzte, die Halfpipe sei in Teilen nicht mehr richtig zu nutzen und müsse außerdem erweitert werden.

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Das Jugendparlament hatte auch schon den Ausschussvorsitzenden Marcus Wahlers zu einer Jupa-Sitzung eingeladen und dort schon den Wunsch vorgetragen, zu den Sitzungen des Ausschusses zu kommen. Das Parlament könnte dort als Gast eingeladen werden, wie etwa der Seniorenrat, schlug der Erste Stadtrat Ulrich Willems vor.

Annette Specht von den Grünen regte eine weitergehende Einbeziehung an. Das Jupa als gewähltes Gremium habe doch einen anderen Stellenwert und sollte auch in anderen Ausschüssen Rederecht bekommen. Ute Severit-Wobker (SPD) pflichtete ihr bei: Die Jugendlichen sollten Einladungen bekommen und dann selbst entscheiden, an welchen Sitzungen sie teilnehmen können. Das sei rechtlich aber nicht so vorgesehen, entgegnete Willems.

Die einfachste Lösung wäre, eigene Vorschläge an die Verwaltung zu schicken, die dann gezielt einladen könne, lautete der nächste Vorschlag. Einvernehmen herrschte jedoch darüber, dass Jupa-Vertreter auch in anderen Ausschüssen mitreden können sollen, wenn ein Thema ihre Belange berührt. Die Vertreter des jungen Parlaments waren damit schon hochzufrieden: „Jede Möglichkeit ist super“, fand Sophia Borgmann.