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Pflaster muss saniert werden Neue Diskussion um Parken auf Bramscher Marktplatz

Von Heiner Beinke | 12.02.2017, 20:05 Uhr

Das Pflaster auf dem Bramscher Marktplatz wird für 180000 Euro saniert. Ob das Parken hier weiterhin erlaubt bleibt, ist noch nicht sicher.

Vor knapp drei Jahren hatte die damalige Neue Mehrheit im Stadtrat den Marktplatz für Parker außerhalb der Wochenmarktzeiten freigegeben. Nach dem bereits das Pflaster in der Zufahrt ausgebessert werden musste, ist nun der Platz selber dran. Es ist der zweite von drei Sanierungsabschnitten.

Die Reparaturarbeiten seien „die Folgekosten von Beschlüssen“, sagte im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der Vorsitzende des Gremiums, Ralf Bergander (SPD). Er erinnerte daran, dass die Stadt Bramsche einen Preis für die Gestaltung dieses Platzes gewonnen habe, der nun einfach beparkt werden dürfe. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Oliver Neils kündigte an, im Rahmen der City-Offensive werde es eine Bürgerbefragung geben, bei der es auch um Vorschläge zur Nutzung und eventuellen Umgestaltung des Marktplatzes gehen werde. „Das wird ein großes Thema werden für Bramsche“, ist sich Neils sicher.

Für die CDU verteidigte Monika Bruning die Freigabe des Marktplatzes für Autos. „Das ist ein ganz toller Parkplatz , ich parke dort immer“, sagte die Ortsvorsteherin von Evinghausen. Sie bezweifelte, dass die Pflasterschäden tatsächlich von den parkenden Autos kommen. Die Kirmesfahrzeuge seien viel schwerer, verwies sie auf diese Sondernutzung des Platzes. Dem widersprach Baudirektor Hartmut Greife: Das Pflaster habe über „viele Jahre gut gelegen“. Er habe von Anfang an darauf hingewiesen, dass das Pflaster den Dreh- und Scherbewegungen beim Rangieren der Pkw nicht gewachsen sein werde. Die Sanierung „ist eine eindeutige Folge des Beparkens“, hielt er fest.