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Party mit Musik „Phon Gästern“ Benefizkonzert in Engter unterstützt „Help Age“

Von Björn Dieckmann | 23.07.2014, 20:30 Uhr

Tanzen für Afrika, ist am Samstag, 26. Juli, ab 20 Uhr in Engter angesagt: Der TuS lädt im Rahmen seiner Sportwerbewoche zu einer Oldie-Fete mit der Band „Phon Gästern“. Der Eintritt beträgt 5 Euro und geht komplett an das Projekt „Jede Oma zählt“ des Vereins „Help Age“.

„‚Jede Oma zählt‘ unterstützt Großmütter in Afrika, die sich um verwaiste Kinder kümmern“, erklärt Lutz Hethey, Geschäftsführer des in Osnabrück ansässigen Vereins „Help Age“ . Afrikas Großmütter seien zu den wichtigsten Akteuren bei der Bewältigung der HIV/Aids-Krise geworden. Vor allem ältere Frauen tragen laut Hethey die Hauptlast dieser verheerenden Epidemie: „Sie pflegen ihre todkranken Kinder, versorgen ihre verwaisten Enkel und ziehen sie groß.“ Nahezu die Hälfte der zwölf Millionen Aids-Waisen hätten bei ihren Großmüttern ein zweites Zuhause gefunden. Ein weiterer Grund, dass die „Omas“ beim Aufziehen der jungen Generation in der Pflicht seien, ist nach Hetheys Angaben Migration: „Die Eltern gehen oft ins Ausland oder in die Großstädte, um ein Auskommen für die Familie zu sichern.“

Die Idee zu der Benefiz-Oldie-Fete am Samstag kam aus der Nordic-Walking-Gruppe des TuS Engter – „eine sehr engagierte Gemeinschaft, die viel zusammen unternimmt und gute Ideen für den Verein einbringt“, lobt Rolf Brackmannm, 3. Vorsitzender des Vereins . Claudia Bruning aus der Nordic-Walking-Gruppe brachte die Anregung, das Projekt „Jede Oma zählt“ zu unterstützen. Die Engteranerin ist Gründungsmitglied von „Help Age“ und weiß von daher, wie wichtig die Hilfe für Afrika ist. „Außerdem gibt es in der Läuferszene viele Sportler, die für das Projekt Sponsorengelder einwerben“, so Bruning weiter. Diese seien, sagt Brackmann, nun auch alle persönlich zu der Oldie-Party am Samstag eingeladen worden.

Engagiert worden ist für den Abend die Band „Phon Gästern“, die mit Songs aus der Ära der Beatles, Beach Boys, Eagles und Buddy Holly Stimmung ins Zelt bringen will. „Alles Vollblutmusiker, die früher in Top-40-Bands gespielt haben und sich jetzt zusammengetan haben“, weiß Bruning zu berichten. Sie hofft ebenso wie Rolf Brackmann und Lutz Hethey, dass die „Bude“ am Samstag am Sportplatz Schüttenheide voll wird. Denn: Jeder Besucher zählt für „Jede Oma zählt“.