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Noch bis 31. August 2016 möglich Zeichnungsfrist für Bürgerwindpark Kalkriese verlängert

Von Marcus Alwes, Marcus Alwes | 13.06.2016, 09:12 Uhr

Die Zeichnungsfrist für eine Beteiligung am Bürgerwindpark in Kalkriese ist noch einmal verlängert worden.

Das haben die beiden geschäftsführenden Vorstände der Genossenschaft Kalkriese1 eG, Dieter Holzgrefe und Frank Rauschenbach, im Beisein des Aufsichtsratsvorsitzenden Karl Rickelmann mitgeteilt.

Nach Ablauf einer ersten Zeichnungsfrist (31. Mai) stehe „noch erhebliches Potenzial an Eigenkapital zur Verfügung“, so Rauschenbach, „sodass der Vorstand die Zeichnungsfrist bis zum 31. August verlängert“ habe.

Wer bereits bis Ende Mai eine Beteiligung am Bürgerwindpark für Kalkriese vereinbart und gezeichnet habe, bekomme diese „nach Beschluss des Vorstandes voll zugeteilt“. Zudem sei davon auszugehen, dass „weitere Zeichner aus Bramsche künftig gute Perspektiven haben, eine volle Zuteilung zu erhalten“, so Rauschenbach.

Drei von zwölf „Türmen“

Jede Einzelperson – sogar im Kindesalter – könne sich einbringen und auf eine Rendite hoffen. Als Mindestbeteiligung für Interessenten seien sechs Anteile à 500 Euro (also 3000 Euro) festgesetzt worden, die Obergrenze für ein Engagement betrage 30000 Euro. Der Bürgerwindpark umfasse drei der insgesamt zwölf in Kalkriese unlängst errichteten Windräder.

Rauschenbach, der auch die Volksbank in Bramsche führt, übte gleichzeitig scharfe Kritik an einer in Bramsche brodelnden Gerüchteküche . „Die Volksbank hält eben nicht – wie unlängst von Dritten auch fälschlich in einem Zeitungsleserbrief unterstellt – einen großen Anteil an der Genossenschaft“, sagte der Finanzfachmann. „Tatsache ist, dass die Volksbank Bramgau-Wittlage eG an der Bürgerwindgenossenschaft Kalkriese 1 eG nicht beteiligt ist“, so Rauschenbach weiter: „Im Gegenteil. Volksbank und Stadtwerke erhalten auch für die Vermittlung des Eigenkapitals nicht die übliche Provision für die Platzierung.“ Dieses noch einmal klarzustellen sei ihm besonders wichtig.

Zusammen mit dem in diesen Tagen in den Ruhestand gehenden Stadtwerke-Geschäftsführer Dieter Holzgrefe appellierte Rauschenbach an alle Bramscher Bürger „sich an der Bürgerwindgenossenschaft Kalkriese zu beteiligen“. Er und andere stünden bei Nachfragen auch als Ansprechpartner zur Verfügung.

Im Windpark östlich der Landesstraße 78 (Gesamtinvestitionssumme ca. 65 Mio. Euro) selbst sind bereits zehn der zwölf Räder ans Netz gegangen . Die beiden letzten „Türme“ werden bis spätestens Ende Juni folgen.