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Neues Reinigungsunternehmen Besenwechsel für Stadt Bramsche gut gelaufen

Von PM. | 07.04.2014, 09:18 Uhr

Reibungsloser als befürchtet hat die Stadt Bramsche offenbar den Dienstleisterwechsel bei der Gebäudereinigung hinbekommen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.

 Die Stadt Bramsche hatte im Jahr 2012 die Reinigung aller öffentlichen Gebäude in Bramsche für vier Jahre europaweit ausgeschrieben. Mit dem siegreichen Unternehmen war die Stadt allerdings nicht zufrieden, sodass der Vertrag während der Laufzeit gekündigt wurde. Danach wurden die weiteren Unternehmen, die sich am früheren Ausschreibungsverfahren beteiligt hatten, von der Stadt aufgefordert, Angebote abzugeben. Daraus erhielt das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag. Der Auftrag für die Restlaufzeit der Ausschreibung wurde an die Firma Schneider aus Hannover vergeben.

„Trotz einer schwierigen Übergangszeit und einer überaus kurzen Vorbereitungszeit für das neue Unternehmen ist der Wechsel gelungen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Firma Schneider aus Hannover und der Stadt Bramsche gestaltet sich professionell, zügig und vertrauensvoll.“ Dieser Meinung sind Alois Lager, Leiter des städtischen Gebäudemanagements, und sein Mitarbeiter Thomas Stuckenberg, der für die Koordinierung und Kontrolle der Reinigung zuständig ist.

Normalerweise habe eine Reinigungsfirma mehrere Wochen oder auch Monate Zeit, um sich mit dem neuen Kunden zu beschäftigen, Mitarbeiter einzustellen, Maschinen und Material zu besorgen und die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen, erklärt Lager. Die neue Firma hat dies aufgrund eines erhöhten Personaleinsatzes in rund zwei Wochen geschafft. Drei Anwendungstechniker und drei Projektleiter haben den Neustart intensiv begleitet. „Dadurch haben wir uns sehr gut betreut gefühlt, es waren immer Ansprechpartner vor Ort“, sagt Stuckenberg. Zudem konnte auch der größte Teil des bisherigen Reinigungspersonals übernommen werden.

Natürlich hat es in der Übergangszeit Beschwerden gegeben, räumt Lager ein. Das ließ sich nach seinen Worten nicht vermeiden, da die bisherige Firma schon vor der Kündigung ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen ist. In dieser Zeit ist das Bramscher Unternehmen Thum bei besonders gravierenden Fällen kurzfristig und sehr zuverlässig eingesprungen, beschreibt Stuckenberg die schwierige Zeit des Wechsels. „Das hat zwar auch Mehrkosten verursacht, dafür war das Gebäude aber wieder sauber, das hatte Priorität“, sagt Lager.

Die Beschwerden hätten sich inzwischen erheblich verringert. „Unser Eindruck ist, dass die neue Firma sehr viel Know -how mitbringt und technisch gut ausgestattet ist“, so Lager. Thomas Stuckenberg ergänzt: „Die Firma reagiert schnell, die Zusammenarbeit ist unkompliziert, und der Service ist gut. Wir hoffen, dass es so bleibt.“