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Illegale Rennen in Bramsche Kommentar zum Motorradtraining in Engter: Einen Versuch ist es wert

Von Jean-Charles Fays | 14.07.2014, 20:53 Uhr

Die Idee, den illegalen Motorradrennen vom Engter Berg mit einem Motorradtraining auf Privatgelände zu begegnen, ist gut.

Wenn das Konzept aufgeht, dann müsste den Anwohnern in Evinghausen nicht mehr angst und bange sein, wenn sie am Wochenende die L 87 betreten. Natürlich ist fraglich, wie viele von den Straßenrennfahrern wirklich durch das Motorradtraining am 26. und 27. Juli auf einem Rennparcours in Engter für den Rennsport zu begeistern sind, doch wenn auch nur einige der lebensmüden Biker vom Engter Berg bekehrt werden können, dann hat es sich schon gelohnt. Einen Versuch ist das Training auf der Straße Igels Sand in Engter schon allein deshalb wert, weil die Einnahmen daraus der Verkehrswacht zugute kommen. Diese kann davon Schilder nach dem Vorbild der Landkreis-Schilder am Bad Essener Berg bezahlen. Die Schilder, die auf die Lärmbelästigung und die große Gefahrensituation für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer am Engter Berg hinweisen, sind bereits ein erster wichtiger Anfang. Damit kann ein wichtiges Signal gesetzt werden, dass Straßenrennfahrer in Bramsche unerwünscht sind.