Ein Artikel der Redaktion

Mehr als eine Besichtigung Gut für Berufsorientierung: Bramscher IGS-Schüler erkunden Betriebe

Von noz.de | 28.11.2021, 13:34 Uhr

Im Zuge der Studien- und Berufsorientierung haben Zehntklässler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Bramsche einen Tag in Unternehmen verbracht. Dort haben sie nicht nur zugeschaut, sondern auch praktische Aufgaben erledigt.

Die Schülerinnen und Schüler hatten zuvor nach ihren Interessen ausgewählt, welchen Betrieb sie besuchen wollten und für welche Branchen und Ausbildungsberufe sie sich interessieren. Die Auswahl der Unternehmen umfasste sowohl industrielle und handwerklich-technische als auch Berufe im Bereich Gesundheit und Pflege, teilt die IGS Bramsche mit. Neben möglichen Ausbildungsberufen erhielten die Schüler ebenso Informationen über Studiengänge oder Möglichkeiten des dualen Studiums sowie Tipps, die im Zuge eines möglichen Bewerbungsverfahrens hilfreich sein können.

Handwerkliches Geschick gefragt

Neben diesem wichtigen theoretischen Input hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit in einzelnen Unternehmen praktische Erfahrungen zu sammeln, die einen noch tieferen Einblick in die Tätigkeiten eines möglichen Ausbildungsberufs lieferten. So montierten sie mit fachkundiger Hilfe bei der Firma EAB Elektrotechnik GmbH in Wallenhorst einen kleinen Schaltschrank nach vorgegebenem Schaltplan.

Im Niels-Stensen-Bildungszentrum in Osnabrück erhielten die Schüler die Möglichkeit, Blutzuckerwerte zu messen oder mithilfe eines Altersanzuges selbst in die Rolle möglicher älterer Patienten zu schlüpfen. Bei der Tapetenfabrik Rasch war handwerkliches Geschick gefragt, denn die dort produzierten Tapeten sollten die Teilnehmer fachmännisch an die Wand bringen.

Direkter Kontakt wichtig

Einen bleibenden Eindruck hinterließen bei den Zehntklässlern fachpraktische Einblicke bei den Firmen Essex Furukawa Magnet Wire Germany, Heytex Bramsche, Volkswagen Osnabrück, Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau und Amazone.

Robert Ritter, Organisator dieses Erkundungstages, machte deutlich, dass der direkte Kontakt zu den Unternehmen und die Erkundung der Unternehmen vor Ort besonders wichtig sei. Nur hier könnten die Schüler einen Einblick in einen möglichen Arbeitsplatz erhalten. Allerdings sei die IGS ebenso froh, dass die beteiligten Unternehmen einen großen Einsatz zeigten und den Schülern ein attraktives Angebot zusammenstellten, das weit über eine Betriebsbesichtigung hinaus gehe.