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Gesunde Alternative „Obst Kalitschke“ aus Bramsche bietet „Büroobst“ an

Von Hildegard Wekenborg-Placke | 31.12.2016, 12:01 Uhr

Mal eben einen Apfel statt der üblichen Bürokekse? Und das sogar spendiert vom Chef? Beim Bramscher Obsthandel Kalitschke beziehungsweise dem Hasberger Großhandel Fruchtland kann jetzt die gesunde Alternative zum süßen Snack am Arbeitsplatz gebucht werden.

Die Gesundheit der Mitarbeiter gewinnt in Unternehmen zunehmend an Bedeutung. Obst am Arbeitsplatz ist Prävention, die sogar der Gesetzgeber belohnt. Aufwendungen für „Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung“ sind pro Kalenderjahr bis zu 500 Euro ja Mitarbeiter oder Mitarbeiterin steuer- und sozialabgabefrei. (§ 3 Nr. 34 EStG). Diese Entwicklung beschlossen Frank und Stefan Rosemann sich zunutze zu machen. Beide sind seit Jahren in der Obst- und Gemüsebranche tätig und in Bramsche seit geraumer Zeit als die „Köpfe“ des alteingesessenen Einzelhandelsgeschäfts „Obst Kalitschke“ ein Begriff.. Seit August bieten sie „Büroobst“-Kisten in verschiedenen Zusammenstellungen und Preiskategorien an.

Anfragen von Unternehmen

„Wir hatten Anfragen von Firmen in der Region, die etwas für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter tun wollten“, berichtet Stefan Rosemann über die Startphase des Projektes. Die Rosemann-Brüder fanden eine Lösung. Inzwischen zählen Betriebe aller Art zu den Kunden - Büros, Handwerksbetriebe und auch produzierendes Gewerbe. Auch Bramscher Firmen sind mittlerweile dabei. „Die Leute kommen aus der Pause, greifen im Vorübergehen in den Obstkorb und nehmen auf dem Weg in die Produktion eben noch einen Apfel oder eine Banane mit“, zitiert Stefan Rosemann eine Personalleiterin, die das neue Angebot „ganz toll“ gefunden habe.

Vor Ort aussuchen

Fruchtland bietet standardisierte Körbe an. Die Basis-Version enthält Äpfel, Birnen und Bananen. Für einen Aufpreis kommt saisonales Obst dazu. Auch die Größe des Gebindes variiert je nach Anzahl der zu versorgenden Mitarbeiter. Ausgeliefert wird dann einmal wöchentlich, bei Bedarf auch öfter. „Man kann sich aber auch bei uns vor Ort etwas aussuchen und den Korb individuell zusammenstellen lassen“, erzählt Kalitschke-Mitarbeiterin Claudia Middendorf. „Man kann auch Gemüse dazunehmen. Manche möchten gern kleine Tomaten oder Möhren“. Die Bestellung wird dann an „Fruchtland“ weitergegeben. Der Großhandel organisiert den Versand. „In der Regel ist das Obst am Tag nach der Bestellung da“, verspricht Stefan Rosemann.

Bessere Konzentration

„Die Konzentration ist einfach besser, als wenn man nur Weizenbrötchen isst“, findet Claudia Middendorf. Das Feedback aus den belieferten Unternehmen sei positiv. „Firmen stellten bei Besprechungen zunehmend frisches Obst auf den Tisch statt immer nur Kekse“.

Weitere Information über den Obstkorb fürs Büro im Internet unter www. fruchtland.com.