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Geschäft in der Innenstadt Keine Umzugspläne für Bramscher K+K-Markt

Von Björn Dieckmann | 28.12.2016, 19:33 Uhr

Für den K+K-Markt in der Bramscher Innenstadt gibt es aktuell keine Umzugspläne. Das hat das Unternehmen Klaas und Kock auf Anfrage unserer Redaktion klargestellt.

Seit Anfang 2011 ist der K+K-Markt in der Bramscher Innenstadt beheimatet, nachdem der Standort an der Maschstraße aufgegeben worden war. Immer wieder hatte es seitdem Mutmaßungen gegeben, der Betreiber Klaas und Kock mit Sitz in Gronau plane einen erneuten Umzug und sei mit dem Geschäft in unmittelbarer Nähe zum Bramscher Marktplatz unzufrieden.

Umzug möglich, aber nicht geplant

Richtig daran ist zumindest: Der K+K könnte theoretisch wieder umziehen, zurück an die Maschstraße. Flächen stehen dort bereit und sind im Eigentum des Unternehmens. „Dafür haben wir auch gerade einen neuen Bauantrag eingereicht, nachdem der bisherige seine Gültigkeit verloren hat“, sagt Hans-Joachim Ahuis aus der Immobilienabteilung des Unternehmens. Dies sei allerdings eine „reine Formalie, um flexibel zu bleiben“. Aktuell geplant sei aber nichts, betont Ahuis. „Wir haben am jetzigen Standort schließlich auch einen Mietvertrag, dessen Laufzeit-Ende noch nicht bevorsteht“.

Ahuis entgegnet damit Behauptungen, die zuletzt wieder im Zusammenhang mit den Überlegungen auftauchten, die Bramscher Innenstadt neu zu gestalten und insbesondere die Beleuchtung zu verbessern. Klaas und Kock missfalle grundsätzliche der öffentliche Parkplatz, auf dem es in den Abendstunden zudem extrem dunkel ist, so hieß es in Bramsche. Ahuis sagt dazu, es habe dazu zwar tatsächlich mal Gespräche mit der Stadt Bramsche gegeben. Der Parkplatz sei nicht mehr auf dem neuesten Stand. „Wir respektieren aber, dass es sich um eine öffentliche Fläche in der Bewirtschaftung der Stadt handelt und unser Einfluss da begrenzt ist“, so Ahuis. Auch die Beleuchtung genieße „keine hohe Priorität“ in den Überlegungen bei Klaas und Kock.

Keine Gespräche wegen „Telepoint“

Der Immobilien-Beauftragte des Gronauer Unternehmens betont zudem, dass Klaas und Kock auch nicht auf die vom „Telepoint“ genutzte Immobilie an der Maschstraße schiele. Die Zukunft der Elektronik-Kette scheint derzeit offen: Die Bünting-Gruppe als Betreiber sucht offenbar nach einem Käufer für ihre Tochtergesellschaft. Eine Sprecherin hatte allerdings erst vor Kurzem dementiert, dass das Bramscher Geschäft kurzfristig geschlossen werde. „Das ist nicht unsere Baustelle, wir sind darüber auch nicht mit Bünting im Gespräch“, sagt Hans-Joachim Ahuis. Klaas und Kock gehört allerdings das Grundstück an der Maschstraße, das Unternehmen war auch als Bauherr für den „Telepoint“ aufgetreten. Dieser ist seitdem Mieter bei Klaas und Kock, die wiederum für den K+K-Markt Mieter bei Bünting sind.