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Erklärung der Bundesregierung Bei A 1-Ausbau keine Schallschutzwand für Malgarten

29.12.2016, 07:51 Uhr

Im Bramscher Ortsteil Malgarten wird im Zuge des geplanten Ausbaus der Autobahn A 1 keine Schallschutzwand errichtet.

Die Bundesregierung erwartet offenbar durch den im Bundesverkehrswegeplan 2030 geplantenAusbau der Autobahn 1 im Abschnitt Neuenkirchen-Vörden bis Bramsche keine Auswirkungen auf das Kloster Malgarten als touristische Attraktion und als Kulturstandort. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke hervor.

Es werde mit keiner Steigerung der Schallimmissionen im Bramscher Ortsteil Malgarten oder direkt am Kloster Malgarten gerechnet, „weil die Verkehrszahlen für den Prognoseplanfall 2030 zwar gegenüber dem Prognoseplanfall 2025 geringfügig steigen werden, die Lkw-Anteile dagegen abnehmen“, heißt es in der Vorlage des Verkehrsministeriums.

Mindestens 600000 Euro teuer

Eine zusätzliche aktive Lärmschutzmaßnahme – sprich die von einigen Anwohnern eingeforderte Schallschutzwand – für das Wohngebiet im Bereich der Klosterstraße würde nach Aussage der Bundesregierung Kosten in Höhe von mindestens 600000 Euro verursachen. „Eine solche Lärmschutzmaßnahme wurde als außer Verhältnis zum Schutzzweck gemäß Paragraf 41, Absatz 2, des Bundesimmissionsschutzgesetzes eingestuft“, heißt es in der Antwort des Verkehrsministeriums.