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Brücke für den Wildwechsel Rehe in Achmer freuen sich über „Elkes Brücke“

Von Holger Schulze, Holger Schulze | 26.12.2016, 10:06 Uhr

Über „Elkes Brücke“ freuen sich Rehe und andere Wildtiere in In Privatinitative wurde diese alte Brücke über die Hase für den Wildwechsel restauriert.

Es ist schon eine Weile her, da beschloss das Amt für Regionale Landesentwicklung Weser-Ems den Unterhaltungsverband Mittlere Hase damit zu beauftragen, eine heruntergekommene Brücke über die Hase, unweit der ehemaligen Hofstelle Schumacher am Wackumer Weg, abreißen zu lassen. Nur durch Zufall bekam Ulf Ewert, dessen Frau Elke seinerzeit den Hof von ihrem Onkel geerbt hatte, hiervon Kenntnis. Da Ulf Ewert schon längere Zeit mit dem Gedanken spielte, diese Brücke für einen Wildwechsel wieder herzustellen, war es für ihn Anfang 2016 an der Zeit, die geplante Restaurierung in Angriff zu nehmen.

Wiederaufbau

Lediglich das Stahlträgergerüst, ganz wenige Planken und die Restbestände des Geländers fand er vor dem Wiederaufbau noch vor. Die Restaurierung erforderte somit rund vier Wochen Arbeit. Zum Abschluss der Arbeiten taufte Ulf Ewert die Brücke noch auf den Namen seiner Frau Elke und brachte ein entsprechendes Schild am wiederhergestellten Brückengeländer an.

Dass sich Ulf Ewert vollkommen ehrenamtlich und auf eigene Kosten um den Erhalt der kleinen Brücke kümmerte, und dazu noch alle zukünftigen Verkehrssicherungspflichten übernahm, ist schon allein aller Ehren wert und keineswegs selbstverständlich.

Noch sympathischer wird die Aktion aber dadurch, dass Ulf Ewert sein Werk seiner Frau widmete, „als Erinnerung für sie, dass sie ihre Kindheit auf dem Hof verbracht hatte“.

Einen weiteren Zweck könnte „Elkes Brücke“ nach den Vorstellungen von Ulf Ewert jetzt auch noch erfüllen. Den eines Orientierungspunktes für Kanufahrer nämlich. Denn ist man erst mal bei Elkes Brücke angekommen, sind es nicht mehr viele Paddelschläge hin bis nach Bramsche.