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Bramsche In den Ferien kommen die Baumaschinen

03.07.2009, 22:00 Uhr

Ferienzeit: Die Schüler gehen, die Baumaschinen kommen. Auf dem Gelände an der Maschstraße haben in diesen Tagen die Arbeiten begonnen, an deren Ende die Hauptschule an einem Standort in der Innenstadt zusammengelegt werden sollen.

Bagger haben zuerst jetzt den Asphalt des Pausenhofes abgetragen, Schnittlinien auf dem Schulhof verdeutlichen die Umrisse des geplanten Anbaus. In Richtung Maschstraße soll nach nach einem Entwurf des Bramscher Architekturbüros Kemp ein eingeschossiges Gebäude entstehen, in dem später Mensa und Küche, eine Bücherei mit Leseraum sowie Plätze für Freizeitaktivitäten eingerichtet werden sollen. In der Mensa können rund 85 Kinder essen. Somit wird endlich eine angemessene Infrastruktur für den bereits 2006/2007 angelaufenen Ganztagesbetrieb geschaffen.

Die Pausenhalle wird erweitert und durch Anbindung an den Innenhof zwischen Alt- und Neubau auch für Veranstaltungen zu nutzen sein. Zwischen dem in Richtung Maschstraße angelegten Neubau und der bestehenden Bausubstanz soll ein begrünter Innenhof angelegt werden.

Die Arbeiten, für die Architekt Dieter Kemp einen Kostenrahmen von 1,15 Millionen Euro ansetzt, sollen nach den Vorstellungen der Bauleute nach den Osterferien 2010 abgeschlossen sein. So lange müssen sich Schüler und Lehrer noch mit dem Leben auf einer Baustelle arrangieren. Die besonders geräuschintensiven Gewerke sollen allerdings, so gut es geht, in den Sommerferien abgeschlossen werden.

Was nach dem Umzug der höheren Hauptschulklassen an den neuen Standort mit dem Gebäude an der Jägerstraße geschieht, ist noch nicht abschließend geklärt. „Hier laufen die Verhandlungen“, versichert Bauamtsleiter Hartmut Greife. Nur eins steht fest: Die VHS macht an der Georgstraße Platz für Fachräume der Hauptschule und zieht in die Gartenstadt.