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BN-Serie: Für uns im Stadtrat Evinghausen steht bei Monika Bruning ganz oben

Von Steffen Menkhaus | 16.02.2017, 11:33 Uhr

Am 11. September 2016 sind 38 Mitglieder neu in den Bramscher Stadtrat gewählt worden. Sie entscheiden, welche Straße ausgebaut, wo Kindergärten erweitert werden und wieviel Geld wofür ausgegeben wird. In dieser Serie wollen wir in alphabetischer Reihenfolge die Männer und Frauen vorstellen, die für uns Bramscher im Stadtrat ehrenamtlich tätig sind. Heute: Monika Bruning (CDU).

Monika Bruning hat im Vergleich zu ihren Kollegen im Stadtrat eher spät ihren Weg in die Politik gefunden. Seit 2011 ist sie Ortsvorsteherin von Evinghausen und seit September desselben Jahres auch Mitglied im Bramscher Stadtrat. Hier gehört sie zwar der CDU-Fraktion an, ist jedoch selber parteilos.

Die erneute Wahl sieht sie als Bestätigung und Anerkennung ihrer Arbeit. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich nicht nur Stimmen aus Evinghausen, sondern aus allen Bramscher Ortsteilen erhalten habe“, freut sich Bruning. Dass sie sogar noch mehr Wählerstimmen holen konnte als noch 2011 wertet Bruning als „besonderes Zeichen von Vertrauen“.

Um diesem in sie gesetzten Vertrauen gerecht zu werden, arbeitet sie entsprechend intensiv im Stadtrat sowie in dessen Finanzausschuss mit. Bei der Arbeit als Ortsvorsteherin wird sie zusätzlich vom Evinghausener Festausschuss unterstützt.

Schrank voller Akten

„Ich habe zu Hause schon einen ganzen Schrank voller Akten und Beschlussvorlagen“, berichtet Bruning. Doch die Arbeit mache ihr nach wie vor sehr viel Spaß, speziell Evinghausen liege ihr dabei naturgemäß sehr am Herzen. Deswegen ist Bruning auch äußerst zufrieden, dass eines ihrer Lieblingsprojekte, für das sie jahrelang gekämpft hat nun endlich in die Tat umgesetzt wird: ein Radweg von Evinghausen nach Engter . „Bis 2020 soll der Radweg fertiggestellt sein“, so Bruning. Die Verbindung ist für sie aber nur ein Teilerfolg. „Ich würde es begrüßen, wenn wir gemeinsam mit der Gemeinde Belm auch einen Radweg von Evinghausen nach Icker auf den Weg bringen würden“, beschreibt Bruning ihr nächstes Ziel.

Infrastruktur wichtig

Allgemein ist ihr die Infrastruktur in Bramsche und den Bramscher Ortsteilen sehr wichtig. „Gemeindestraßen und Verbindungswege müssen konsequent saniert oder ausgebaut werden, wo es nötig ist“, sagt Bruning. Auch den Breitbandausbau – vor allem auf dem Land – möchte sie in den nächsten Jahren weiter vorantreiben.

Monika Bruning ist außerdem Mitglied im Finanzausschuss der Stadt Bramsche. Hier legt sie ihren Fokus darauf, sinnvoll zu wirtschaften und Gelder effizient einzusetzen. Auch die vielen Vereine in Bramsche dürften dabei nicht zu kurz kommen. Als Beispiel nennt sie hier das Freiwilligenforum in Engter . „Das ist eine ganz tolle Sache, die Unterstützung verdient hat“, führt Bruning aus.

Umweltschutz

Eine weitere Priorität sei die Ausweisung von Wohn- und Industriegebieten, die enorm wichtig für das Wachstum der Stadt seien. Dennoch müssen die potenziellen Orte immer auch kritisch hinterfragt werden. „Es wird schließlich eine enorme Fläche an Boden versiegelt, da müssen Aspekte wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit unbedingt berücksichtigt werden“, stellt Bruning klar.

Obwohl ihre Agenda für die kommenden Jahre also schon recht umfangreich sei, habe Bruning jederzeit ein offenes Ohr für Probleme und Vorschläge, die von Seiten der Bramscher Bürger an sie herangetragen werden. „Dafür bin ich schließlich gewählt worden“, sagt sie.