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Bei der Kita Im Sande Arbeitseinsatz für neuen Spielplatz an Bramscher Kita

Von Holger Schulze | 22.10.2018, 12:47 Uhr

Rund 40 Erwachsene und 20 Kinder haben sich am Wochenende am ersten Arbeitseinsatz für die Neugestaltung des Außenbereiches der Bramscher Kindertagesstätte St. Johannis Im Sande beteiligt.

An der Kita in der Gartenstadt entsteht gegenwärtig ein naturraumnaher Spielplatz mit einem Baumstamm-Mikado und einem Sandkasten inklusive Podest für die Sandkuchenbäckerei. Im Frühjahr dann werden noch ein kleines Häuschen sowie die Bepflanzung mit Büschen und Bäumen hinzukommen. Auf der To-do-Liste für das Wochenende standen die Pflasterung eines Fahrzeugweges, der Bau des Baumstamm-Mikados sowie die Fertigung und die Anbringung von Zaunfiguren aus Siebdruckplatten.

Das Ziel dieser Neugestaltung ist ein ganzheitliches Erfahrungsangebot für Herz, Kopf und Hand der Kitakinder, das ihnen positive Entwicklungschancen und die Möglichkeit verschaffen soll, sich ihre Lebenswelt selbst anzueignen: So schilderte es Sabine Schmidt, die stellvertretende Leiterin der Tagesstätte. Insbesondere wolle man durch diese naturnahe Außenbereichsverbesserung keine Beschränkungen der Fantasie und Kreativität der Kinder durch Vorgaben erzeugen.

Spenden und tatkräftige Unterstützung

Ermöglicht wird die Baumaßnahme auch durch Spenden sowie mit der tatkräftigen Unterstützung durch die Eltern. Deren Mithilfe löste bei Schmidt „große Freude über den Einsatz der Eltern aus, die mit viel Engagement und Freude dabei sind. Auch fördert dies den Zusammenhalt und das freut mich für unser Haus in der Gartenstadt ebenfalls sehr“.

Die von außen kommende Unterstützung bestand aus von der Firma Zweers kostenfrei gelieferten Findlingen, die Steinbruchbetreiber HKC kostengünstig abgab. Am Materialsponsoring beteiligten sich die Firmen Hagebaumarkt, Bau-King, Dallmann und Zander. Die Verpflegung der Helfer an den Arbeitstagen kam von den Firmen Justus, Sostmann, Bedford und Edeka, überwiegen kostenfrei oder mindestens preislich stark reduziert. Heidrun Nelle, Markus Brand und Sven Kalinowski steuerten ihren Sachverstand als Ingenieure bei der Planung beziehungsweise Umsetzung des Vorhabens bei.