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„Aquarelle 2019“ Bramscher Malerin Marlis Mörker stellt neuen Kalender vor

Von Hildegard Wekenborg-Placke | 18.06.2018, 16:58 Uhr

Juni, die Rosen blühen und passend dazu ist der neue Kalender der Bramscher Malerin Marlis Mörker erschienen. „Topthema“, so Mörker, eindeutig die Rose, ist wieder ihre absolute Lieblingsblume, die Rose.

 „Aquarelle 2019“ lautet der Titel der Sammlung, die für Freunde der Auarellmalerei bereits einen festen Platz im Jahreskreis einnimmt. Für 14,95 Euro ist der Kalender ab sofort im örtlichen Buchhandel, im Wölker Hus, in Tuchmacher-Museum, bei Kunst&Kreativ und bei der Künstlerin selbst erhältlich.

Der Kalender ist bei Mörkers ein echtes Familienprojekt. Während Marlis Mörker die Motive in meist zarten Farben mit Aqurellfarben und Wasser realisiert, gestaltet ihre Tochter das Titelblatt und Ehemann Siegfried sorgt für die weitere Umsetzung. Er fotografiert die Aquarelle, gestaltet die Seiten und erstellt das Kalendarium. „Ich habe vorsichtshalber den Reformationstag schon mal als Feiertag mit eingenommen“, schmunzelt der Pensionär.

Die Motive findet die Künstlerin auf ihren Reisen, aber auch in der unmittelbaren Nähe von Bramsche und manchmal sogar im eigenen Garten. Die Eden-Rose, die das Mai-Blatt schmückt, „habe ich inzwischen dreimal im Garten“, erzählt Mörker. Das Februar-Motiv, die „Weißen Rosen“ aus dem Entstehungsjahr 2017, überzeugte die Deutsche Aquarell-Gesellschaft so sehr, dass sie es es aus mehreren hundert Bildern für ihre Jahresausstellung im niederrheinischen Emmerich auswählte.

Leuchtendere Farben als die zartblühenden Rosen bringen Stiefmütterchen und Mohn mit, in zarten Weiß gehalten sind dagegen Magnolien und Pfingstrose. Auch Freunde des klassischen Stillebens kommen auf ihre Kosten.

Nebel am Nonnebach

In der Region hat sie die ganz besondere Stimmung eines Nebelmorgens am Nonnenbach mit Aquarellfarben im Bild festgehalten. „Das Bild hat seinerzeit ein Ehepaar aus Düsseldorf direkt aus der Ausstellung im Wüllker Hus heraus gekauft, obwohl es zu dem Ort eigentlich überhaupt keine Beziehung hatte“, berichtet Mörker. Das Paar hatte offenbar Freude an der Atmosphäre gefunden, die die Landschaft ausstrahlt.

Für ein anderes Landschaftsbild fand sie die Anregung während eines ihrer Aufenthalte auf Mallorca. Von einer Anhöhe herab fällt der Blick auf den malerischen Ort Valldemossa im Nordwesten der Insel. „Wir lieben die Insel“, verrät Mörker.

Im Atelier fällt der Blick auf ein für die Künstlerin völlig ungewohntes, weil nicht gegenständliches Aquarell. Kräftige Farben scheinen eine dynamische Bewegung festzuhalten. „Ich teste gern auch einmal etwas nicht „Gegenständliches“, verrät sie. Vielleicht ist ja etwas davon im Kalender 2020 zu finden?