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„Anderer Blick auf die Dinge“ Kirchspielentdeckertour führt nach Evinghausen

Von Holger Schulze, Holger Schulze | 25.06.2018, 12:30 Uhr

Eine weitere Ausgabe der Kirchspielentdeckertour der St. Johannisgemeinde Engter führte am Sonntag, 24. Juni 2018, hinauf auf den Berg nach Dort gehörten zunächst die Waldorf- sowie die Johannes-Schule zu den Besichtigungsstationen.

Bei den Führungen durch die Schulgebäude lernten die rund 40 Teilnehmer der Kirchspielentdeckertour nicht nur die Räumlichkeiten der beiden auf der Grundlage der Pädagogik von Rudolf Steiner unterrichtenden Schulen kennen. Auch das inhaltliche Konzept erläuterten die Kollegiumsmitglieder Helmut Gronemann in der Waldorfschule und Andreas Witzleb von der Johannes-Schule.

Konkret besichtigt wurden in der Waldorfschule die Zwergengruppe der Kindertagesstätte, das Unterstufengebäude, die Schmiede, die Schreinerei und der große Saal. In der Johannes-Schule ging es mit einem in der Aula gemeinsam gesungenen Lied, so wie es dort beim Morgenkreis von der 150 Mitglieder umfassenden Schulgemeinschaft praktiziert wird weiter. Anschließend folgte ein Rundgang durch die Klassenräume, die Werkstätten, den Eurhythmieraum sowie durch den Küchenbereich, in dem die Schüler selbst auch mitkochen.

Die dritte und letzte Station war dann der Hof von Monika und Rolf Bruning, wo die Holzhackschnitzelanlage besichtigt und erläutert wurde. Von dort aus erhalten die beiden Schulen wie auch die Kirchengemeinde in Engter das nachwachsende Rohmaterial, mit dem die jeweiligen Gebäude klimaschonend beheizt werden. Dabei findet als Energieträger lediglich so genanntes Kopfholz Verwendung, für das anderweitig keine wirtschaftlich sinnvolle Verwendungsmöglichkeit besteht.

„Der Sinn dieser Entdeckertouren ist es ja zu zeigen, dass es neben der landschaftlich reizvollen Umgebung im Kirchspiel auch inhaltlich viel zu sehen gibt“, erläuterte Florian Lammers von der Kirchspielstiftung, die diese Ausflüge organisiert und finanziert, das Anliegen der Kirchspielentdeckertouren. „Wir haben viel aus dem praktischen Teil des Unterrichts gesehen und auch einen anderen Blick auf die Dinge, mit denen man so lebt, erhalten.“