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Alle sind für das „Jupa“ Stadtrat Bramsche beschließt Jugendparlament

Von Heiner Beinke | 18.07.2014, 16:23 Uhr

Einstimmig hat der Stadtrat am Donnerstagabend die Einführung eines Kinder- und Jugendstadtrates beschlossen. Er soll den Namen „Jupa“ für Jugendparlament tragen und von der Stadtjugendpflege hauptamtlich begleitet werden.

Sechs Wochenstunden Arbeitszeit werden dafür laut Beschlussvorlage finanziert. Nach zwei Wahlperioden soll die Arbeit durch die Stadtjugendpflege evaluert (bewertet) werden .

„Das Jupa ist eine echte Alternative zum Stadtrat in einer Form, wie sie von den Jugendlichen akzeptiert wird“, freute sich Annette Specht (Grüne) über das Ergebnis der Arbeit eines interfraktionellen Arbeitskreises. Ute Severit-Wobker (SPD) lobte die gute Zusammenarbeit, wunderte sich daher aber um so mehr, dass es in letzter Minute einen Änderungsantrag der Neuen Mehrheit geben hatte, der zwar sachlich nichts verändere, aber dem Thema einen parteilichen Anstrich verleihe.

Der Arbeitskreis sei nicht antragsberechtigt, es sei darum gegangen, schon im Beschluss mehr Details festzuhalten, entgegnete der CDU-Fraktionsvorsitzende Andreas Quebbemann. Es herrschte aber Einigkeit im Rat, dass das Projekt von allen mitgetragen wird. „Das haben wir von langer Hand gemeinsam vorbereitet“, bekräftigte Filiz Polat (Grüne). Sie betonte die Bedeutung der hauptamtlichen Begleitung.

„Was wir dann beschließen, muss das dann noch einmal durch den Rat?“, wollte in der Einwohnerfragestunde Erik vor den Tharen als möglicher „Jupa“-Kandidat wissen. Das hänge im Einzelfall vom Beschluss ab, lautete die Antwort des Ersten Stadtrates Ulrich Willems.