Vertrag unterzeichnet Bramscher Diakonie und IGS arbeiten langfristig zusammen

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: Daniel Fuhrmann, Tobias von der Heyde, Daniela Raifschneider und Thomas Behning (von links). Dabei blickten ihnen Vertreter des Schülerrates, Stefan Zumstrull und Beate Steuernagel (IGS) über dei Schulter. Foto: Hildegard Wekenborg-PlackeUnterzeichneten den Kooperationsvertrag: Daniel Fuhrmann, Tobias von der Heyde, Daniela Raifschneider und Thomas Behning (von links). Dabei blickten ihnen Vertreter des Schülerrates, Stefan Zumstrull und Beate Steuernagel (IGS) über dei Schulter. Foto: Hildegard Wekenborg-Placke

Bramsche. Die Bramscher IGS und die Diakonie haben am Donnerstag, 7. Dezember 2017, einen Vertrag über eine dauerhafte Zusammenarbeit im Bereich Prävention unterzeichnet. Das Projekt trägt den Namen „Wegweiser“.

„Ziel von Prävention ist, unsere Schüler stark zu machen. Sie sollen lernen, den richtigen Weg für sich selbst zu finden und lernen, auch einmal „Nein“ zu sagen, sagte IGS-Schulleiter Thomas Behning. Philosophie der Gesamtschule sei es, möglichst früh anzusetzen, „damit später wenig in die falsche Richtung läuft“. Deshalb beginnt die Präventionsarbeit auch bereits in der fünften und sechsten Klasse mit Einheiten zum Thema Mediennutzung, in den siebten und achten Klassen kommen die stoffgebundenen Suchtformen dazu, wie Alkohol und Tabak.

Eltern mit einbinden

Tobias von der Heyde von der Fachstelle Sucht der Diakonie, der die Angebote zusammen mit Schulsozialarbeiter Daniel Fuhrmann für die Schule an der Malgartener Straße „maßschneidert“; strich heraus, dass bereits seit Gründung der IGS eine gute Zusammenarbeit bestehe. „Die Präventionsarbeit ist mit der Schule mitgewachsen“, meinte er. Dadurch könne sie als langfristiges Projekt aufgebaut werden und sich als fester Bestandteil des Schulalltags etablieren. Wichtig für eine nachhaltige Prävention sei ebenfalls die enge Einbindung der Eltern und Lehrkräfte in das Projekt, meinte von der Heyde und kündigte für das Jahr 2018 Fortbildungen für Lehrer zum Thema an.

Fuhrmann lobte in diesem Zusammenhang die enge und gute Zusammenarbeit mit der Diakonie: „Es macht Spaß“. Für die Kinder sei es außerdem sehr hilfreich, schon Ansprechpartner zu kennen, falls einmal ein Problem auftreten sollte.

Zumstrull: Schulterschluss unverzichtbar

Für den Landkreis Osnabrück als Schulträger zitierte der Fachdienstleiter Bildung, Stefan Zumstrull, eine alte afrikanische Weiheit: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“. Um langfristig für das Wohl eines Kindes zu arbeiten, sei der Schulterschluss zwischen Eltern und Institutionen unverzichtbar. Die IGS sei mit der Ziel einer engen Erziehungspartnerschaft zwischen Kindern, Eltern und Schule an den Start gegangen, sagte Zumstrull und verband damit ein Lob für die intensive Elternarbeit beim Thema Prävention und die Evaluation der Ergebnisse des Projektes. „Wichtig ist zu wissen, tun wir das Richtige und weiter, tun wir das Richtige richtig“, fasste er zusammen. Die Bedeutung der Nachhaltigkeit und der Überprüfung der Ergebnisse des Projektes, hob auch die Leiterin der Fachstelle Sucht der Diakonie, Daniela Raifschneider, als besonders wichtig hervor.

Zum Abschluss der Veranstaltung besiegelten Raifschneider, Behning, Fuhrmann und von der Heyde den Vertrag mit ihrer Unterschrift.


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