„Winterliches Klosterleuchten 2017“ Lichtkunst und Fotografenträume in Malgarten

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Malgarten. Drei Abende lang, von Freitag bis Sonntag, tummelten sich auf dem Gelände des Klosters Malgarten „Lichtgestalten“ aller Art - sehr zur Freude der Besucher und besonders der zahlreichen Fotografen unter ihnen.

Lichtkünstler Oliver Roth, der Organisator des ersten „Winterlichen Klosterleuchtens“, ist gebürtiger Bramscher und erfüllte sich mit der Veranstaltung einen lang gehegten Traum. „Ein Kleinod“ sei das Kloster findet er, aus dem man viel machen könnte.

Nachdem am Freitag die Veranstaltung zunächst noch zögerlich anlief, war es dann am Samstag schon deutlich voller. Schätzungen über Besucherzahlen wollte Roth am Sonntagnachmittag noch nicht abgeben, schließlich stand auch noch der erste Adventsabend an. Roth jedenfalls zieht eine durchaus zufriedene Zwischenbilanz besonders für den Samstag: „Sicher, es können eigentlich immer mehr sein, aber für das erste Mal... Außerdem verlaufen sich die Leute hier auf dem weitläufigen Gelände. Wenn hier 300 unterwegs sind, dann merkt man das gar nicht.“ Ganz unterschiedlich war auch das Nutzungsverhalten der Besucher. „Manche waren in einer halben Stunde durch und andere sind mit dem ersten Bus um 17 Uhr gekommen und um 22 Uhr mit dem letzten wieder gefahren“. Das Feedback der Besucher sei absolut positiv gewesen.

Dank an St.Martinus

Besonders für die Hobbyfotografen war das Klosterleuchten ein Highlight. „Manche haben ihre Stative aufgebaut und wirklich jeden beleuchteten Baum fotografiert“, freut sich der Künstler. Wieweit die Strahlkraft des Events wirkte, macht Roth an den Kennzeichen der Autos fest, die er trotz des angebotenen Shuttlebusses in der Umgebung des Klosters parkten. Osnabrück war dabei, Vechta, aber auch Minden und Stade. „Aber auch der Zubringerdienst wurde gut angenommen“, blickt Roth trotz aller Unkenrufe im Vortfeld auf die ersten beiden Tage zurück. Ein dickes Dankeschön für die reibungslose Zusammenarbeit hat der Organisator des Klosterleuchtens in diesem Zusammenhang für die katholische St. Martinusgemeinde. Obwohl zur Startzeit des Events am Samstag in der Klosterkirche noch ein Gottesdienst stattfand, habe es keinerlei organisatorische Probleme gegeben.

Und eine Wiederholung? „Könnte ich mir durchaus vorstellen“, sagt Roth. „Das Gelände bietet so viel, viel mehr. Aber man muss schon sagen, dass die überwiegende Zahl zwischen 17 und 19.30 Uhr kommen“.

Dann berichtet Roth noch von einer Mail, die er am Sonntag bekommen hat: „Vielen Dank für den schönen Abend“, hieß es darin. „Und ich weiß überhaupt nicht, von wem die ist“.


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