Die dritte Runde ist das Ziel Bramscher Handballer im Pokal ersatzgeschwächt

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Marc Clausing (mit Ball) und seine Teamkollegen treffen auf einen Verbands- und einen Oberligisten. Foto: Rolf Kamper/ArchivMarc Clausing (mit Ball) und seine Teamkollegen treffen auf einen Verbands- und einen Oberligisten. Foto: Rolf Kamper/Archiv

Bramsche. Am Samstag, 14. Oktober 2017, fahren die Landesliga-Handballer des TuS Bramsche nach Neuenhaus, wo im Turniermodus die zweite Runde des HVN-Pokals ausgespielt wird. Die erste Partie beginnt um 14 Uhr, die letzte gegen 18.10 Uhr.

In ihrer Gruppe treffen die Bramscher auf die Eickener Spielvereinigung, die SG Neuenhaus/Uelsen und die HSG Barnstorf/Diepholz. Neben Ligakonkurrent Eicken sind die Gegner damit beide klassenhöher als die Hasestädter. Gastgeber Neuenhaus spielt in der Verbandsliga, die HSG ist Oberligist. „Damit sind Eicken und wir schon irgendwo Außenseiter“, räumt Bramsches Trainer Christoph Müller ein.

TuS ohne Druck

Allerdings verweist er darauf, dass man gerade bei den höherklassigen Mannschaften nicht wissen könne, welchen Stellenwert diese dem Pokal einräumen und ob sie alle Stammspieler mitnehmen.

Das TuS-Team hat nach der spielfreien Woche in der ersten Ferienhälfte das Training wieder aufgenommen und will den Pokaltermin nutzen, um wieder in den Rhythmus zu kommen und auch zu sehen, wo man im Hinblick auf die verbleibende Saison steht. „Der Druck liegt bei den Anderen, wir werden unser Bestes geben und schauen, was dabei herauskommt. Wenn wir dabei einen der Favoriten ärgern können, umso besser“, findet Müller.

Drei Spieler fehlen

Beim Pokalturnier kann er dabei allerdings nicht auf alle seine Akteure zurückgreifen. Hendrik Buttke, Julian Göcke und Christian Bergmann sind aus beruflichen Gründen nicht dabei, Linus Kruse ist fraglich. Um diese Lücken zu schließen, will Müller vor allem auf die Youngsters der eigenen A-Jugend zurückgreifen, da die zweite Mannschaft am Sonntag selbst ein Spiel hat.

So ist der Pokaltag für die Bramscher Handballer eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Einige Ansatzpunkte gibt es aber dennoch. Neben dem Aufeinandertreffen mit der Eickener Spielvereinigung, einem vertrauten Gegner aus der Landesliga Weser/Ems, hat Müller selbst einmal eineinhalb Jahre für die Diepholzer gespielt.

Berücksichtigt man dazu noch den neuen Modus, der zur aktuellen Spielzeit im Pokal eingeführt wurde, bei dem jeder Teilnehmer einer Gruppe im Turniermodus auf alle Gegner trifft, gibt es durchaus die Möglichkeit, dass das TuS-Team das Rennen um den ersten Platz und das damit verbundene Weiterziehen in die nächste Runde lange offen hält.


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