Deutlicher Rückgang Vor Landtagswahl 2017 kein Briefwahl-Boom in Bramsche

Von Björn Dieckmann

Für die Landtagswahl 2017 nutzen voraussichtlich deutlich weniger Bramscher die Möglichkeit der Briefwahl als noch zuletzt Foto: Julian Gollnow/dpaFür die Landtagswahl 2017 nutzen voraussichtlich deutlich weniger Bramscher die Möglichkeit der Briefwahl als noch zuletzt Foto: Julian Gollnow/dpa

Bramsche. Zur Landtagswahl 2017 werden wohl deutlich weniger Bramscher ihre Stimme per Briefwahl abgeben als noch zuletzt bei der Bundestagswahl.

Vier Tage vor der Landtagswahl am 15. Oktober 2017 hatten erst 2908 Wahlberechtigte ihre Stimme per Briefwahl abgegeben oder die Unterlagen zumindest schon beantragt. „Das ist deutlich weniger als vor einigen Wochen bei der Bundestagswahl “, stellt Anna-Lena Tschöke fest, die für die Stadt Bramsche wie schon im September für den bundesweiten Wahlgang auch jetzt wieder die Organisation der Landtagswahl übernommen hat. Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl hatten 4030 Bramscher per Briefwahl abgestimmt. „Da kommen wir jetzt ganz bestimmt nicht mehr heran“, ist sich Tschöke sicher – ohne über die möglichen Ursachen über den Rückgang spekulieren zu wollen. Allerdings: Im Vergleich zur Landtagswahl 2013 ist Briefwahl auch jetzt deutlich stärker gefragt. Damals schickten rund 2000 Berechtigte den Stimmzettel per Post.

Die Unterlagen noch postalisch zu beantragen, ist übrigens ab dem 11. Oktober 2017 nicht mehr möglich. Bis Freitag können Wahlberechtigte allerdings noch den Stimmzettel im Rathaus abholen oder direkt dort wählen.

Die Zahl der Wahlberechtigten bei der Landtagswahl 2017 ist bei 23500 im Vergleich zur Bundestagswahl nahezu identisch. „Da tut sich ja nicht viel innerhalb von nur drei Wochen“, sagt Tschöke. Auch die Wahllokale seien die selben wie zuletzt.


Am Sonntag, 15. Oktober, werden im Ratssaal des Bramscher Rathauses die Ergebnisse der Landtagswahl öffentlich präsentiert. Das Rathaus wird dazu ab 17.30 Uhr geöffnet sein. Um 18 Uhr wird die erste Prognose veröffentlicht. Danach werden auf einer Leinwand die Hochrechnungen, lokale Ergebnisse und die TV-Berichterstattung gezeigt.

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