Zertifikat überreicht IGS Bramsche ist jetzt „Sportfreundliche Schule“

Von Judith Perez


Bramsche. Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Bramsche ist nun offiziell „Sportfreundliche Schule“. Das Zertifikat, das von Kultusministerium und Landessportbund vergeben wird, gilt für drei Jahre. Vertreter der niedersächsischen Schulbehörde, Kreistags-Politiker und Bürgermeister Heiner Pahlmann waren in die große Sporthalle gekommen, um zu gratulieren.

Wolfgang Orth ist Fachberater für den Schulsport im Landkreis Osnabrück. Er lobte die IGS, dass sie nach so kurzer Zeit des Bestehens fast alle 30 Kriterien top erfüllt hätte. Dafür tut die Schule einiges. Die Sport-Profilklassen in Jahrgang fünf und sechs haben nicht nur mehr praktische Sportstunden auf dem Plan stehen, sondern es geht auch stark um soziale Kompetenzen, Trainingsmethoden, Sportreferate und Lieblingsvereine. Zurzeit steht das Thema Akrobatik auf dem Plan und die Schüler zeigten ihr seit den Sommerferien eingeübtes Programm.

Schüler werden zu Sportassistenten

Ebenfalls besonders ist, dass zurzeit 14 Schüler aus Jahrgang sieben eine Ausbildung zum Sportassistenten absolvieren. Die Bramscher Bürgerstiftung finanziert das Ganze. Die Sportassistenten sollen zukünftig das Angebot der „Aktiven Pause“ an der IGS betreuen. Stelzen, Bälle, Hula Hoops und Pedalos können gegen ein Pfand ausgeliehen werden. Dass es eine Vielzahl von Sport-AGs an der Schule gibt, versteht sich von selbst. Neben Handball, Tennis und Badminton gibt es auch die Fitness- und Dance-AG, die eine Choreografie im Jump Style – das sind schnelle Sprünge zu schneller Musik – zeigte.

Wasserski-Angebot

Bei einem gemeinsamen Projekt mit der Paul Moor-Schule Bersenbrück schnuppern IGS-Schüler zurzeit Wasserski-Luft. Mit Betreuern vor Ort und Lehrern von beiden Schulen kann das Angebot durchgeführt werden. Weitere Partner sind der TuS und der Tennisclub Bramsche.

Präventiver Charakter

Schulleiter Thomas Behning freute sich über die Auszeichnung und sieht den Sport „als eine wesentliche Säule“ seiner Schule. Außerdem wies er darauf hin, dass Sport auch einen präventiven Charakter habe. Denn: „Wer viel Sport macht, kommt nicht auf dumme Gedanken“. Bürgermeister Heiner Pahlmann war aufgefallen, dass in der Akrobatik-Vorführung Jungen gezeigt haben, dass es nicht nur Fußball gebe und er freute sich, dass die ausgezeichnete Schule auch in die Stadt strahle und damit für positive Schlagzeilen sorge.

Die Profilklasse Sport zeigte eine Einheit aus der Akrobatik.