Infostände auf Wochenmärkten Polizei gibt Tipps zum Schutz vor Einbrüchen

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Mechanischen Einbruchschutz demonstriert Harald Nehls an den Informationsständen der Polizei. Archivfotos: Heiner BeinkeMechanischen Einbruchschutz demonstriert Harald Nehls an den Informationsständen der Polizei. Archivfotos: Heiner Beinke

Bramsche. Alle Jahre wieder: Im Herbst startet die Polizei eine große Präventionsaktion „Sicher Wohnen“ zum Schutz vor Einbrüchen. Die Wiederholung macht Sinn, denn das Thema bleibt aktuell. Das wissen Ralf Bergander und Harald Nehls, die auf 13 Stationen in den Altkreisen Bersenbrück und Wittlage für die Polizei unterwegs sind.

Saison beginnt

Gerade jetzt mit Beginn der dunklen Jahreszeit würden auch die professionellen Einbrecher wieder aktiv werden, sagt Bergander. „Die können dann am späteren Nachmittag ganz leicht feststellen, wo niemand zu Hause ist, weil dort kein Licht brennt. Das ist für den Täter ideal“.

Weiterlesen: Bramscher Polizist: Opfer leiden unter Einbrüchen

An ihren Infoständen (Termine siehe zur Sache) informieren die Beamten vor allem über mechanischen Einbruchsschutz. Denn es gelte unverändert, dass mit relativ einfachen Sicherungen ein Großteil der Einbrüche verhindert werden könne. Wenn ein Fenster durch wirksamen Schutz wie zum Beispiel eine Pilzkopfverriegelung geschützt sei, „merkt das der Profi sofort“, erklärt Harald Nehls. Da es für ihn darauf ankomme, möglichst schnell unbemerkt in das Objekt zu kommen, werde er sich lieber ein anderes Haus aussuchen. (Lesen Sie auch: Wie lassen sich Einbrüche vermeiden? So schützen Sie Ihr Haus)

Mit dieser Botschaft sind die Polizisten schon länger unterwegs, aber immer noch fehle es in der Bevölkerung an Bewusstsein für diese Problematik. „Spätestens, wenn ich neu baue oder irgendwo eine Tür oder ein Fenster erneuern will, sollte ich mich damit befassen“, sagt Bergander. Die Polizei arbeitet mit Tischlern zusammen, die von der Kreishandwerkerschaft als Spezialisten anerkannt sind.

Zurückhaltung bei Alarmtechnik

Eher zurückhaltend sind die Beamten dagegen beim Thema Alarmtechnik. „Auf dem Gebiet tut sich jedes Jahr etwas, aber vieles davon können wir nicht empfehlen“, sagt Bergander. Die meisten Anbieter, die sich auf diesem Markt tummeln, könnten nicht auf die Anerkennung durch die Kreishandwerkerschaft verweisen. Da sei eine aufmerksame Nachbarschaft, die die Polizei informiert, wenn sich verdächtige Unbekannte im Wohngebiet umsehen, schon hilfreicher. Da dürfe man dann auch gerne die Notrufnummer 110 wählen.

Rede und Antwort stehen Ralf Bergander und seine Kollegen an den Informationsständen der Polizei.


Orte und Termine der Präventionsaktion „Sicher wohnen“:

  • Bersenbrück: 19. September, 9 - 12 Uhr, Marktplatz.
  • Bad Essen: 28. September, 15 - 18 Uhr, Kirchplatz.
  • Berge: 5. Oktober, 15 - 17 Uhr, Marktzentrum.
  • Quakenbrück: 6. Oktober, 9 - 12 Uhr, Marktplatz.
  • Neuenkirchen b. Bramsche:9. Oktober, 15 - 17 Uhr, Marktzentrum.
  • Wallenhorst-Lechtingen:10. Oktober, 15 - 18 Uhr, Parkplatz Edeka.
  • Bramsche: 12. Oktober, 15 - 18 Uhr, Parkplatz Famila.
  • Ankum: 16. Oktober, 15 - 17 Uhr, Parkplatz Edeka.
  • Ostercappeln: 17. Oktober, 15 - 17 Uhr, Marktzentrum.
  • Bohmte: 18. Oktober, 15 -18 Uhr, Parkplatz Edeka.
  • Fürstenau: 19. Oktober, 15 - 18 Uhr, Parkplatz Edeka.
  • Wallenhorst-Hollage: 23. Oktober, 15 - 17 Uhr, Marktplatz.
  • Bramsche: 27. Oktober, 9 - 12 Uhr, Kirchplatz

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