Kirschlorbeer wuchert zu üppig Diskussion ums Grün auf dem Sögelner Friedhof

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Zu üppig wuchert der Kirschlorbeer auf dem Sögelner Friedhof nach dem Geschmack vieler Ortsratsmitglieder. Foto: Heiner BeinkeZu üppig wuchert der Kirschlorbeer auf dem Sögelner Friedhof nach dem Geschmack vieler Ortsratsmitglieder. Foto: Heiner Beinke

Sögeln. Der Kirschlorbeer wuchert zu üppig auf dem Friedhof in Sögeln. Das hat den Ortsrat Sögeln auf den Plan gerufen, der am Montagabend das Thema kontrovers diskutierte. Es herrschte Uneinigkeit darüber, ob das Grün zurückgeschnitten oder komplett entfernt werden sollte.

Ortsbürgermeister Gundolf Böselager (CDU) berichtete, ein kompletter Rückschnitt auf dem gesamten Friedhof würde bei einer Auftragsvergabe rund 15000 Euro kosten. Da stelle sich die Frage, ob der Kirschlorbeer nicht besser ganz entfernt werden soll.

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Das Entfernen sei „nicht in Ordnung“, fand Hermann Hasemann (CDU). Dann müsse eben einmal in den Rückschnitt investiert werden und künftig eine regelmäßige Pflege erfolgen. Das „überfordert den Bauhof“, hielt Jan-Gerd Bührmann dagegen. Eine Auftragsvergabe werde zudem sicherlich auch zulasten derjenigen gehen, die Grabstellen gepachtet haben. In der im Ortsrat Sögeln üblichen offenen Diskussion mit den Zuhörern zeichnete sich keine klare Meinung ab.

Verwaltung macht Vorschlag

Er werde das Thema „mitnehmen in die Verwaltung“ und dem Ortsrat dann bei der nächsten Sitzung einen Vorschlag machen, erklärte Wolfgang Tangemann. Der Verwaltungsvertreter wies darauf hin, dass Kirschlorbeer extrem stark wachse und ökologisch nicht besonders wertvoll sei.

Zweites „grünes“ Thema der Ortsratssitzung war die Zwischenbilanz für das Wegerandstreifenprogramm in Sögeln. Als zuständige Sachbearbeiterin in der Verwaltung erläuterte Silke Nestler den derzeitigen Stand des Verfahrens. Sie kündigte an, in den nächsten zwei Jahren verstärkt städtische Wegerandstreifen an den Äckern in Sögeln aufzuwerten. Wolfgang Tangemann schränkte allerdings ein, dass dies nur in dem Maße geschehen könne, wie Ausgleichsflächen für Eingriffe in die Natur an anderer Stelle benötigt würden.


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