Bayrischer Frühschoppen SC Achmer feiert 60-jähriges Bestehen

Von Holger Schulze

Mitglieder der ersten Stunde: Erich Budke, Reinhard Krieger, Lutz Mahnke, Dieter Müller und Willi Vonstrohe (vorne, v.l.) mit dem Vereinsvorstand und den Gratulanten um Bürgermeister Heiner Pahlmann (hinten, 3.v.r.). Foto: Holger SchulzeMitglieder der ersten Stunde: Erich Budke, Reinhard Krieger, Lutz Mahnke, Dieter Müller und Willi Vonstrohe (vorne, v.l.) mit dem Vereinsvorstand und den Gratulanten um Bürgermeister Heiner Pahlmann (hinten, 3.v.r.). Foto: Holger Schulze

Achmer. 60 Jahre SC Achmer wurden am Sonntag mit einem Frühstück für geladene Gäste und anschließend mit einem öffentlichen bayrischen Frühschoppen mit Livekappelle, Bier, Weißwurst und Leberkäse gefeiert.

„Wir wollen dieses kleine Jubiläum als Gelegenheit nutzen, uns bei den langjährigen Mitgliedern, den Nachbarvereinen sowie den Sponsoren zu bedanken“, begrüßte Florian Schwirrat in seiner Funktion als Vereinsvorsitzender die rund 40 geladenen Gäste zum Frühstück vom Buffet.

Ob es sich tatsächlich um nur 60 Jahre handelt, die gefeiert werden konnten, ließ Florian Schwirrat offen. Denn aus der Historie hatte er entnommen, dass bereits im Jahre 1947 ein SC Achmer-Pente ins Leben gerufen wurde, der sich allerdings später wieder auflöste.

Jedenfalls aber sei gewiss, dass „ohne Sponsoren heute der Betrieb eines Sportvereins nicht möglich“ sei. Deshalb galt der Dank des Vereinsvorsitzenden allen, „die sich mit viel Einsatz und Herzblut“ einbringen sowie nicht zuletzt der „vorbildlichen Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, der Politik und dem Ortsrat“.

„Die Vereine übernehmen eine ganz wichtige gesellschaftliche Funktion“, betonte Bürgermeister Heiner Pahlmann in seinem Grußwort. Aus diesem Grund habe er ausdrücklich selbst darum gebeten, einige Worte zum runden Geburtstag sagen zu dürfen.

„Das Wichtigste ist, dass wir als Kommune den Gründern und denen, die jetzt dafür sorgen, dass der Sportverein funktioniert, danken. Ohne diese Hintergrundarbeit könnte es so was nicht geben. Ohne dieses gesellschaftliche und ehrenamtliche Engagement würde es nicht funktionieren“, stellte Heiner Pahlmann mit mehrfachem Nachdruck fest.

„Ein Sportverein ist auch ein Ort von Heimat“, fuhr fort und bezog sich dabei auf eigene Erinnerungen aus seiner Jugend. „Wenn jetzt Kinder und Jugendliche hierher kommen, um Sport zu machen, werden das Erinnerungen, die man sein Leben lang behält, auch was das Wohlfühlen und das Leben im Ort betrifft. Dafür leisten die Sportvereine wichtige Arbeit. Es macht einfach Spaß hier hin zu kommen. Danke und macht weiter so!“, mit diesen Worten übergab Heiner Pahlmann ein Buch über den Wert des Sportes für die Gesellschaft sowie etwas Geld für die Vereinskasse.

Und so wurde der Weg frei zum Buffet. Dies hatten die Damen vom Jugend- und Festausschuss des SC Achmer nicht nur generös bestückt, sondern sie leisteten dazu auch noch in bajuwarischer Tracht ehrenamtliche Hintergrundarbeit, ohne die eine solche Veranstaltung eben auch nicht funktioniert.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier startete auch der Vorverkauf der Karten für das Achmeraner Oktoberfest, das am 23. September stattfindet und in den letzten zehn Jahren immer restlos ausverkauft war.