Niedersächsische Musiktage Am 3. September wird in Kalkriese die Natur zur Bühne

Von Holger Schulze

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Freuen sich auf ein besonderes Konzert: Joseph Rottmann, Varusschlacht, Sandra Hoffmann, Produktionsleitung Niedersächsische Musiktage, Carolin Hilpert, Musikverein Nortrup, Bernd Heinemann, Kreissparkasse Bersenbrück, Anja Meyer, Musikverein Nortrup und Lars Pfeilsticker, Kreissparkasse (von links). Foto: Holger SchulzeFreuen sich auf ein besonderes Konzert: Joseph Rottmann, Varusschlacht, Sandra Hoffmann, Produktionsleitung Niedersächsische Musiktage, Carolin Hilpert, Musikverein Nortrup, Bernd Heinemann, Kreissparkasse Bersenbrück, Anja Meyer, Musikverein Nortrup und Lars Pfeilsticker, Kreissparkasse (von links). Foto: Holger Schulze

Kalkriese. Vom 2. September bis zum 1. Oktober 2017 treten im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage wieder zahlreiche international renommierte Künstler an vielen – auch kleinen – Orten des Landes auf – so auch auf dem Gelände des Museums und Parks Kalkriese.

„Raum“ lautet das aktuelle Thema des Festivals der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, das jetzt bereits in der 31. Saison jedes Jahr gemeinsam mit den Sparkassen im September veranstaltet wird. Einen besonderen Akzent erhalten diese Musiktage diesmal für den Osnabrücker Raum. Findet doch das Eröffnungswochenende in Osnabrück, Melle und Kalkriese statt. Neben dem Eröffnungskonzert im Dom St. Peter zu Osnabrück sowie Aufführungen im Felix- Nussbaum-Haus und in St. Katharinen am Samstag und Sonntag sowie dem sonntäglichen Abendkonzert in der St. Matthäus-Kirche Melle, kommt, ebenfalls am Sonntag, 3. September, der Varusschlacht in Kalkriese eine heraus gehobene Bedeutung im Rahmen des Eröffnungswochenendes zu.

200 Laienmusiker dabei

Rund 200 Laienmusiker aus der Region werden ab 12.30 Uhr den besonderen Raum in der Varusschlacht sowie in unmittelbarer Nachbarschaft des Museums mit Klang erfüllen. Der Schweizer Komponist Daniel Ott hat eigens für diese Aufführung, die Premiere und letzte Vorstellung in einem sein wird, eine „Landschaftsmusik“ komponiert, abgelauscht den Eindrücken, die er vom Mittellandkanal bis hin zum Museumsturm wahrnehmen konnte. Darin treten wellenförmige oder langgezogene Klänge mit dem Wasser in einen Dialog. Akustische Signale nehmen mit Vogelstimmen Kontakt auf. Rhythmische Impulse und Rufe schaffen Verständigung über weite Distanzen, beispielsweise von einem Ufer zum anderen. Für das Publikum bietet diese Komposition von Daniel Ott hörbare und sichtbare, oft beglückende Momente, weil sie die Sinne für die Schönheit einer Landschaft schärfen oder auch zum Verständnis einer Landschaft beitragen, so ist es der Ankündigung des Veranstalters zu entnehmen.

Mithin ein „sehr aufwendiges, großes, tolles Freiluftkonzert“ verspricht Sandra Hoffmann, Produktionsleitung der Niedersächsischen Musiktage. „Hauptsächlich Blechbläser und Schlagzeuger geben den Wind in den Bäumen, die Geräusche des Wassers oder die Vogelstimmen der Umgebung wieder und die Natur selbst wird zur Bühne“.

Rottmann: Besonderer Raum benötigt etwas Besonderes

Bernd Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Bersenbrück, der gemeinsam mit seinen Osnabrücker und Meller Kollegen das Eröffnungswochenende in den Osnabrücker Raum hatte holen können, unterstrich beim Pressetermin seinen Stolz, „dass wir das erste Mal die Eröffnung in der Region haben“.

Auf die Besonderheit des Aufführungsortes stellte Joseph Rottmann, Geschäftsführer der Varusschlacht, bei der Vorstellung der Musiktage ab. „Erste Überlegungen, wie man Kalkriese bespielen könne, haben bereits vor drei oder vier Jahren ergeben, dass dieser besondere Raum etwas Besonderes benötigt. Jetzt sind wir dankbar, dass uns die Kreissparkasse Bersenbrück als Standort ausgewählt hat und die Besucher das Museum nicht nur als authentischen Ort, sondern zusätzlich über die Musik erleben können“.

Tierische Statisten gesucht

Damit dieser Erlebnis auch visuell perfekt wird, suchen die Organisatoren noch „tierische Statisten“, so die Wortwahl von Sandra Hoffmann. Sechs Pferde samt Reiter werden für die Anführung am Sonntag, 3. September, ab 12.30 Uhr noch benötigt.

Wer sich einen Auftritt mit seinem nicht allzu geräuschempfindlichen Pferd, ein ausreichender Abstand zu den Musikern wird allerdings vorhanden sein, vorstellen kann, findet in Eckhard Droste von der Kreissparkasse Bersenbrück unter der Telefonnummer 0543963218 den richtigen Ansprechpartner. Karten gibt es in allen Geschäftsstellen der NOZ Medien, allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Bersenbrück, im Museum und Park Kalkriese und bei der Osnabrück Tourismus und Marketing.


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